DAS WARS – Teil I – Eine neue Hoffnung

Vorwort: Da ich Buenos Aires relativ schnell wieder verlassen wollte, habe ich mich moeglichst schnell bemueht, weiter in den Norden zu kommen – in die billigen, warmen Laender. Rausgekommen ist eine Busreise von Buenos Aires nach Lima, Peru. Angesetzt sind 72 Stunden, also 3 volle Tage…

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Stunde 0:
Kein schlechter Tag, Buenos Aires zu verlassen. Es regnet, ziemlich heftig sogar. Der Bus ist quasi puenktlich, 14.15 gehts los, statt wie angegeben 14 Uhr. Fuer die 46 Passagiere sind etwa nochmal so viele Verabschieder angerueckt, mit doppelt so vielen Haenden, die alle unserem Bus hinterherwinken. Dankeschoen.
Stunde 1:
Die Sitze sind recht bequem, breit und weich, Beinfreihiet ist ausreichend vorhanden, 2 qm fuer drei Tage bleiben aber leider 2 qm. Gestern hatte ich mich noch gefreut, den Gangplatz in der letzten Reihe bekommen zu haben. Heute muss ich feststellen, dass die Chemietoilette direkt hinter mir ist. Das heisst, jeder stiefelt staendig hier vorbei und mueffeln tuts auch.
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Stunde 2:
Das Onboard Entertainment System gibt erstmals den Geist auf. Tom Hanks ist gerade mit dem Flugzeug abgestuerzt. Den Grossteil muessen wir jetzt wohl nochmal ansehen, da sich der zustaendige Mann nur mit einem Neustart des Film „Cast Away“ zu helfen weiss.
Stunde 19:
Die erste Nacht ist vorbei und so uebel wars gar nicht. Es ist jetzt neun Uhr morgens und ich habe nicht den blassesten Schimmer, wo wir sind. Die Landschaft sieht immer noch gleich aus: Flache Grasfelder so weit das Auge reicht, am Horizont kann man aber schon die ersten Berge sehen. Oder eher eine Stufe. Dort drueben erhebt sich einfach eine Landmasse, Gipfel und Taeler gibt es nicht. – Naja, so gut sehe ich auch nicht raus, wiel die Fenster immer beschlafen sind. Die Lueftung scheint nicht zu funktionieren.
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Stunde 21:
Mein Hauptproblem scheint erst mal geloest zu sein: Es gab was zu Essen! Ich hatte 30 Stunden (ja, ich habe genuegend Zeit, das auszurechnen) nichts gegessen.
Das kam so: Vorletztes Abednesen fiel leider aus, weil ich, als ich gegen 22 Uhr zurueck ins Hostel kam, total nette Leute getroffen habe – die allerdings nur Fluessignahrung anzubieten hatten. Als am naechsten Morgen so gegen halb 12 aufgewacht bin, war schon allerhoechste Eisenbahn, zum Bus zu kommen, also kein Fruehstueck. Konnte nur noch 2,250 Liter Soda Wasser, 1,5 Liter Fruchtsaft und eine Tuete Chips von den letzten Pesos kaufen.
Und ich frag im Hostel noch: „Do I need cash, when I´m on the bus?“ – „No, no meals are provided.“ Pustekuchen. Um 19 Uhr wurde zwar das erste Mal eingekehrt, aber Essen gabs nur gegen Geld. Fuer 0,70 Pesos gabs leider gar nichts. Da daemmerte mir, dass wohl oben genanntes, mein einziges Proviant fuer die drei Tage Busfahrt sein koennten. Also habe ich hier ein Brot, das jemand vom Essen stehen gelassen hatte, mitgehen lassen und alle Zuckertueten, die ich finden konnte. Leider nur drei. Das also sollte der Proviant fuer die naechsten 60 Stunden sein.
Tja, und jetzt? Unverhofft kommt oft. Ich bekomme hier einen Keks mit Marmelade, zwei Fleischtortillas, ein Schnitzelweck mit Mayo und einen Orangensaft. Ich befuerchte zwar, dass das die Tagesration ist, bewahrt mich aber vor dem Hungertod.
Ein Blick aus dem Fenster: Mittlerweile haben wir die Anden erreicht, die sich direkt um uns erheben. Wahnsinnspanorama…
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Stunde 24:
Ein Tag ist um. Sooooo lange kams mir jetzt gar nicht vor. Trotzdem schwer vorzustellen, dass noch zweimal so viel folgen soll. Der DVD-Spieler funktioniert wieder. van Damme besiegt gerade in seinem eigenen Film alles boese der Welt (Nordkorea im aktuellen Fall). Salzwueste draussen. Aber immer noch Argentinien. Wie viele Laender quert man minimal bei uns in 24 Stunden?
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Stunde 27:
Das Nichts erreicht. Halbe Stunde am Grenzposten in Argentinien anstehen muessen, seit einer Stunde wieder im Bus und noch nicht mal ne Einreise nach Chile gehabt.
War ganz schoen kalt hier, wir sind wohl ziemlich hoch…
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Die Grenze von Argentinien
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Und die Grenze von Chile. Wie man sieht ist die Zeit mittlerweile schon ein wenig fortgeschritten. (Nightfall over Atacama Wueste. Ja, die Atacama-Wueste.)
Stunde 33:
Sozusagen wieder einen „Essenstop“ gemacht. Aber ohne Moos nichts los. Werde ich wohl wieder mit einer Tuete Zucker ins Bett gehen. Ich hoffe, es kommt nur keine spanische Comedy-Show mehr.
Noch 3 Stunden bis Halbzeit. Offiziell, ich kann mir nich vorstellen, dass es nochmal so lange dauert, wir muessten schon fast in Peru sein.
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Stunde 41:
Die Nacht ist langsam vorbei. Wir stehen seit 2 Stunden an der Grenze zu Peru. Nach argentinischer Zeit ist es halb 8, chilenisch glaub ich halb sieben und peruanisch halb sechs. Zum dritten Mal ein Visa ausgefuellt. Zumindest fahren wir gerade im Moment wieder los. Holpert hier ziemlich.
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Stunde 45:
Endlich die Grenze hinter uns gelassen. An das ganze Visa-Prozedere kann ich mich einfach nicht gewoehnen. Vor allem, weil man als Deutscher nie Probleme hat. Da der Rest hier im Bus eh Peruaner sind, hatte die auch keine. Gott sei dank keine Leute aus Israel oder den Staaten an Bord (obwohl, die koennten wenigstens Englisch…)
Von der einzig Englischsprechenden im Bus habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht bekommen:
Gut: Wir werden wohl schon nach 64 Stunden ankommen.
Schlecht: Es gibt nichts mehr zu essen.
Stunde 52:
Es gab wieder einen Essenstop. Die einzige Englischsprechende ist hier in Tacna ausgestiegen – und hat ihre Suppe mit mir geteilt. Und mich ausserdem einem Peruaner vorgestellt. Mit dem hab ich dann „geredet“. Irre anstrengend. Aber paar Brocken kann ich jetzt.
Und der erste Rausch ist auch schon vorbei. Ja, es gab erst mal Fiesta hier. Wir sassen etwa 5 Stunden in dem Restaurant. Trinken funktioniert in Peru so: Eine grosse Bierflasche (hier gibts Bier in Literflaschen!) und ein Glass kreist in der Gruppe. Jeder schenkt sich 2-3 Schluck ein, gibt erst die Flasche und dann das Glas weiter. Meine Theorie: So hat man die meiste Zeit die Haende frei zum reden.
Jedenfalls bin ich danach so wunderbar eingeschlafen – was aber leider ein kurzes Vergnuegen war. Es ist jetzt 6 Uhr Peruanischer Zeit. 18 Stunden noch. Eine Nacht. Der Bus haelt vor „Policia Nacional del Peru – Comisario Especial CNP Camarama“. Nichts passiert.
Ich habe endlich den Fensterplatz, leider wirds grad dunkel.
Restliches Proviant: Halbe Chipstuete und eine Tuete Zucker…
Ende Teil I

Buenos Aires

Tja, das ist leider ein voellig unmotivierter Post. Ich werde einfach ein paar Bilder hochladen und es dabei bewenden lassen. Aber ich habe so viel mehr zu sagen, als ueber die Stadt zu berichten, auf die ich mich seit 10 Monaten freue…
Auf dem Computer hier, sehen die Bilder alle sehr dunkel aus, auf der Kamera wars besser. Ich hoffe, das liegt an dem Bildschirm hier…

 

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Da bin ich mitten in eine Demonstration von irgendwelchen Linken reingeplatzt. War gleich am ersten Abend und da musste ich doch gleich mal schauen, was do so los ist. Schoenes Fahnenschwenken und lauter protest, irgendeine Pressekonferenz auf Grossbildleinwand. So richtig ernst koennen dies aber auch nicht gemeint haben, war um 9 schon vorbei. Da denken die meisten Bewohner Buenos Aires noch nicht mal ans Abendessen…

 

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Und hier hat der ganze Spass stattgefunden. 9 de Julio. Eine unglaubliche Strasse, die Aorta von Buenos Aires. 7 Spuren. In jede Richtung. Flankiert von je zweispurigen Strassen zur linken und zur rechten Seite, abgetrennt durch einen Gruenstreifen. In einem Zug die Strasse zu ueberqueren ist nicht moeglich. Es gibt eine U-Bahn (heisst hier Subte) Station auf der einen und eine auf der anderen Seite. (ok, finde ich dann auch ein wenig uebertrieben…)
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Markt in Buenos Aires. Am Sonntag in Palermo, dem Szene- und Studentenviertel von Buenos Aires. Und wohl auch dem Kuenstlerviertel. Hier gibts unglaublich viel zu kaufen, von Handtaschen aus Leder, Wolle, Stoff, Holz! ueber Schuhe in allen moeglichen Varianten und vor allem Schmuck, Schmuck, Schmuck – meistens Silber, aber auch Stein, wieder Holz, Stahl und Nickel sind dabei. Ein richtiger Kuenstermarkt eben. Bin sehr froh, dass das das einzige war, was ich wirklich in BA „gemacht“ habe.

 

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Hier der Plaza de Mayo und das eigentlich rote Regierungsviertel. Falls ihr euch wundert, warum alle Fotos bei nacht sind: Das liegt daran, dass ich recht guten Jetlag hatte und eigentlich nur nachts aktiv. Macht aber nichts, ich habe gehoert, tagsueber sei eh nicht viel los. 😛

 

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Und finally, die andere Seite des Plaza de Mayo. Hier hat mich einfach die fast griechische Architektur fasziniert. Ich glaube, das ist das Justizgebaeude.

Irgendwie fehlen mir auch etliche Bilder aus BA, die ich nicht mehr finden kann. Sollten die noch Auftauchen, werd ich das hier noch ein wenig weiterfuehren…

An einen Freund

>

 

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Du bist alles, aber manchmal
Nicht genug.
Du hast alles und behaelst
Nichts zurueck,
Doch fasst du mich an,
Bist du kalt
Wir haben geschlafen und getraeumt,
Gewacht und geschrien,
Geschwiegen und geredet,
Gefeiert und getrunken,
Doch fasst du mich an,
Bist du kalt.
Du hast mich geaergert und gelangweilt,
Dann rasend gemacht und ueberwaeltigt,
Mir den Atem geraubt,
Doch fasst du mich an,
Bleibst du kalt.
Du hast gegeben und genommen,
Mal zu viel, mal zu wenig
Und koennte ich
Naehme ich dich mit;
Doch
So bleibst du
Und gehe ich
Farewell, my friend, farewell

Autoverkauf ist wie Pokern (fuer Anfaenger)

Als die Tuer aufging hoert man noch die Luft entweichen. Das Resultat einer Testfahrt, erstmal im Linksverkehr. Marco* hat es kommen sehen, aber nichts gesat. Ein Hinweis, Thomas solle auf seine Spur achten, haette wohl nichts gebracht. Vielleicht 2 Minuten, aber nicht beim Einparkmanoever. Da ist es ja gerade der Sinn moeglists nahe an den Bordstein zu fahren. Aber nicht dagegen.
Wie stark muss man gegen den Bordstein donnern, um die Reifen aufzuschlitzen?, ueberlegt Marco noch, als er den Schaden betrachtet. Dann faellt ihm ein, dass der Automarkt in 2 Stunden schliesst. Der Reifenwechsel dauert fast eine Studne, die Schadensfeststellung eine halbe. Dann ist die Zeit um. Es wird eng fuer Marco.

Fuenf Tage frueher. Zum dritten Mal in Auckland, langsam kennt Marco die Hostels und deren Lage auswendig. Noch am Tag der Ankunft werden Flyer gedruckt und ausgehaengt. Auch im Internet inseriert er. Der Automarkt am Samstag und Sonntag ist fest eingeplant. 11 Tage sind genug, ein Auto zu verkaufen, glaubt Marco. Doch der Markt ist gegen ihn. Allzu viele verlassen das Land, allzu viele wollen ihr Auto verkaufen. Viel zu wenige kaufen.
Im selben Hostel wie Marco wohnen auch Fabian und Ulrike. Ihr Subaru aelteren Baujahres steht siet ueber iener Woceh zum verkauf. Der Zustand ist gut, die Reifen neu und Campingutensilien ausreichend vorhanden. Sie wollten Anfangs 1900 $ dafuer haben. Spaeter sagt Fabian, sie wuerden es auch fuer 1000 $ verkafuen. Suer weniger, stoesst er es lieber die Klppe runter. Hat er mehr Freude dran, scherzt er.
Marco, fabian und Ulrike treffen sich am Samstag auf dem Automarkt wieder. Marco ist zu spaet, er kommt erst eine Stunde vor Schluss. Doch sofort eine Interessent da und bietet ihm 1000 $. Gekauft hat Marco fuer 900 $, aber er glaubt sein Ford Telstar, Baujahr 1995 ist mehr wert.

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Er lehnt das Angebot ab, auch in dem Glauben, das es auf dem Automarkt wohl leicht ist, zu verkaufen. Der Haendler indischer Abstammung bleibt der einzige Interessent an diesem Tag. Fuer den Subaru interessiert sich niemand.
Auch Jaque ist am Samstag da. Marco kennt ihn noch von der Arbeit auf den Vineyards. Sie haben zusammen ‚wire lifting‘ gemacht. Der Job ging nur wenige Tage und beide sind danach auf eigene Faust losgezogen. Jaque hat sich einen Campervan gekauft. Zusammen mit einer Freundin hat er ueber 3000 $ gezahlt. Es lohne sich, weil man so Uebernachtungskosten sparen kann. Heute steht ihm das Wasser bis zum Hals. Er kann sich kein Benzin mehr kaufen, von essen ganz zu schweigen. fuer ein drittel wuerde er den Wagen hergeben, um Zeit zu gewinnen, wieder Arbeit zu suchen. 10 Tage spaeter hoert Marco, dass er immer noch nicht verkauft hat und in seinem ‚hilton on four wheels‘ schlaeft.
Marco beginnt zu ahnen, dass es schwieriger wird, das Auto zu verkaufen, als er dachte. Trotzdem pokert er. Auch die telefonische Preiserhoehung auf 1100 $ vom Haendler schlaegt er aus. Fabian erklaert ihn fuer verrueckt.
Das Paar stellt ihren Subaru am Montag auf den „Backpacker Car Market“. Ein Geschaeft mit zweifelhaftem Ruf. Es ist bekannt, dass die Besitzer mit der Werkstatt gegenueber zusammen arbeiten. Diese stellt dann gerne Maengel fest, die gar keine sind, aber natuerlich unbedingt sofort behoben werden muessen. Neuankoemmlinge glauben das dann gerne. Ein gutes Geschaeft fuer beide.
Fabian und Ulrike beschliessen trotzdem, es zu versuchen.
Die Standgebuehr betraegt 89 $ fuer 3 Tage, geoffnet ist von 9 – 17 Uhr.
Marco investiert derweil 35 $ in ein Inserat bei Trade-me.
Trade-me ist das neuseelaendische Pedant zu ebay aus den USA. Und waehrend dort der Boom abflacht, ist trade-me in Neuseeland nach wie vor sehr populaer. Witze nach dem Motto ‚Wegschmeissen oder zu trade-me‘ machen die Runde unter den Kiwis.
Marco kann sich mit seiner deutschen Mailadresse registrieren,o bwohl die AGB ausdruecklich nur Buerger Neuseelands zulaesst. Marcos Flug geht in 8 Tagen, so lange wirds schon funktionieren.
Dann passiert die Sache mit den Reifen. Zwar erklaert sich Thomas bereit, den Schaden zu ersetzen, aber da Osterwochenende ist, nicht vor Dienstag. Marco verliert 2 Tage. Es meldet sich sowieso niemand.
Maria, eine Freundin, frohlockt derweil im Hostel. Sie konnte ihre Rostlaube fuer ueber 1000 $ verkaufen, obwohl noch Reperaturen faellig sind. Ihr hat der Backpacker Car Market Glueck gebracht.
Fabian und Ulrike haben weniger Gutes zu berichten. Am kommen 3 oder 4 Leute, max. 2 mit echtem Kaufinteresse. Allerdings nicht an ihrem Subaru.
Es ist Dienstag abend, Marco macht sich noch keine Sorgen, weil er immer noch glaubt, das er ein gutes Angebot hat. Ein Israeli konnte am Nachmittag seine geforderten 1300 $ nicht zahlen. Um neun Uhr abends dann klingelt Marcos Handy. Ein Interessent. Er hat das Auto bei trade-me gesehen. Es folgt ein kurzes Gespraech und eine merkwuerdige Geschichte. Darin kommt ein Schwiegersohn aus dem Norden – der Anrufer -, ein Grossvater aus dem Westen, dessen Auto wegen Rost den TUEV nicht mehr schafft, eine Tochter, die an Auckland vorbei nach Norden faehrt, aber sich nicht in die Innenstadt traut und deswegen um einen Treffpunkt in den 30 km ausserhalb liegenden ‚Bombay Hills‘ vor. Sie bringe dann den Grossvater mit, der das Auto nach einem ‚certain look‘ kaufen wuerde.
Marco gibt nicht viel auf die Geschichte, verabredet sich aber fuer Donnerstag fruh in den an der BP Tankstelle in den Bombay Hills. Er schiebt hinterher, dass er nicht garantieren kann, das Auto bis Donnerstag zu halten. Dann faellt der Wunschpreis, 1300 $. Er sagt zu, spielt aber mit doppeltem Blatt. Bietet jemand vorher weniger, verkauft er sofort.
Am Mittwoch haben dann Fabian und Ulrike Glueck. Ein ernsthafter Interessent bietet 1000 $. Genervt akzeptieren die beiden; und nehmen 900 $ Verlust und den neuen Reifensatz Verlust hin. Am selben abend ruft der Kaeufer nochmal an. Das Auto springe nicht an. Fabian erklaert geduldig, wie bereits beim Verkaut, dass der Anlasser etwas ’speziel‘ sei und etwas Gas brauche. Sie muessen sich nochmal mit dem Kaeufer treffen, lassen das Auto an und bieten an noch 100 $ zurueckzuzahlen, dann aber nichts mehr davon hoeren zu wollen. Der Subarukaeufer moechte erst eine Werkstatt aufsuchen. das ist das Letzte was Marco von ihnen hoert.

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Fuer ihn selbst laeuft es besser. Tatsaechlich hat die Geschichte von vorne bis hinten gestimmt und es stellt sich heraus, dass der Kaeufer den gleichen Wagen vorher hatte. Und nochmal den gleichen moechte. Er sieht den Wagen an und haendigt ohne Probefahrt die 1300 $ aus. Mit dem Zug faehrt Marco zurueck nach Auckland. In 30 Stunden geht sein Flug nach Buenos Aires. Das war hoch gepokert, aber manchmal gewinnt man eben. Nur an dem Pokerface muss Marco noch arbeiten: Er grinst den ganzen Tag.

*Namen von der Redaktion geaendert.

Essay zum besten Tag…meines Lebens

Ja. Das ist ganz schoen dick aufgetragen. Aber an manchen Tagen laeuft einfach alles perfekt. Dabei muss der Anfang gar nicht so aussehen. Ich glaube, beste Tage fangen immer truebe an. So auch dieser. Es war nicht richtig kalt, aber grau in grau als wir morgens aus unserem Zelt gekrabbelt sind. Beach Rd hies der Asphaltstreifen hinter uns. Am Vortag wars schon dunkel, aber der Name klang doch verlockend. So viel Beach war dann nicht, ehe ne steinige Felskueste an nem Ruderbootport.

Allerdings glaube ich , das beste Tage ein rechthaberisches Element enthalten. So auch diese. Ich habe Caroline prophezeit, dass es blauen Himmel geben wuerde. So gegen 10 haben wir den ersten Streif gesehen und um 12 Uhr war nur noch (wunderschoene) Schoenwetterwolken zu sehen. Wir waren in der Bay of Islands angekommen. Zugegeben, ich waere lieber tauchen gegangen und die Idee (die Haelfte) das geld stattessen in en einen Bootsausflug mit evtl. Delfintauchen zu investieren, hat mich nicht gerade umgehauen. Aber an einem besten Tag, sollte man keine allzu grossen erwartungen haben. So auch an diesem. also Definschwimmen buchen gegangen (konnte noch 10 % Studentenrabatt rausholen 🙂 ). Wir hatten noch 45 Minuten Zeit und sind durch das Staedtchen geschlendert. Es ga bnicht allzu viel zu sehen (gut so, 45 Minuten sind nicht lang). Ja, ein bisschen muss ein bester Tag auch verstehen, Spannung auszubauen. So auch dieser.
Dann vor dem Boarding noch ein Foto gemacht (wozu eigentlich?), dann die Bay of Islands durchquert, nach russel, mehr Passagiere aufgelesen. Dann 20 Minuten Gelaber ueber Boote („this boat is especially made for dolphin watching“ – for sure – und „Dolphins are endangerd animals. We visit them in ther natural living area so be respectful.“ – ach?) und Delphine anhoeren muessen.

 

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Das war ne Qual. Ja, ein bester Tag hat wohl auch einen masochistischen Part. So auch dieser.
Das Meer spiegelglatt, die Sonen am blauen Himmel, einer der schoensten Buchten Neuseelands – und damit der Welt – das Wasser traumblau und sanftes Wiegen des Katamarans. Wir wollen da raus!
Und dann gings auch los. Wir durften uns von unseren Sitzen erheben und auf dem Boot herumspazieren. Odern vorne am Bug sitzen. Natuerlich meine erste wahl. Definitv bracht ein bester Tag einen melancholischen Moment. Einen Moment des Erinnerns. Einen „those-were-the-days“ Moment. So auch dieser.
Und eben genau das war er. Beine unter der Reeling, Gischt an den fusssohlen, Sonne im Gesicht. und gute Feunde dabei. Ja, ein bester Tag vorheriges uebertreffen (Freunde hatte ich nach Ko Phi Phi nicht dabei).
Schon nach 10 Minuten sehen wir die ersten Deffine. Nur drei zwar, aber sie begeiten unser Boot. Und dann, das warauf alle warten. Ja, wir duerfen ins wasser, ja wir duerfen mit den delfinen schwimmen.
Und ja; es waren nur drei. Andere eraehlen von Dutzenden, oder Hunderten. Und mehreren Tauchgaengen. Wir hatten vier Delfine und einen Tauchgang. 45 Minuten. Mehr braucht es nicht.
Es ist so anders, als scuba diving. Dabei soll man moeglichst unauffaellig sein. Unsichtbar in einer anderen Welt. Bei den Definen befindet man sich an der Grenze zweier Welten. Beide Bewohner koennen nur sehr begrenzt miteinander Kontakt aufnehmen. Define tollen ums Boot herum, Menschen bekommen Schnorchel und Flossen und plachen an der Wasseroberflaeche. Planschen ist woertlich zu nehmen.. Wir wurden aufgefordert, die Delfine durch wilde Bewegungen, geraeusche und eben planschen auf uns aufmerksam zu machen. „Dolphins like to play. attract them!“ And they do. They really do. Sie kommen zum aktivsten Schwimmer.

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Ich versuchte einem Delfin zu folgen. Dann auf einmal, einer direkt unter mir, voellig unbeholfenes Ausweichmanoever, nur Zentimeter gleitet das Tier spielerisch vorbei. Der Blick nach rechts in eine Zahnreihe, nur eine Armlaenge entfernt. Sie laechelt. Ein schwarzes Auge blickt mich an, schlaegt die flosse und gewinnt 3 Meer. Leider zwei dann in die Tiefe, ich kam kaum nach. Ja, beim Spiel wird man schnell uebermuetig.

 

 

Und vergisst die Zeit.

An einem Besten Tag, braucht nicht ein Highlight das naechste zu jagen, aber zwei sollten es schon sein. So auch an diesem. Wir wurden danach aufs Muschelriff losgelassen. Motto: Einsammeln was geht. Es geht ums Abendessen!

 

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Wir konnten uns fast eine ganze Tuete sichern. Klar, wir waren ja durchs fruit picken erfahren.
Dann kam das, was an einem besten Tag nicht fehlen darf: Eine skurille Aktion.
Wir steigen aus dem Boot, direkt an den Strand, kurz unter die kalte Stranddusche, dann den Campingkocher raus, Muscheln in den Topf und Wasser kochen. Gehts besser? Mit zwei Franzosen im Sand sitzen, die Sonne will nicht glauben, dass es schon abend werden will und spendet ihr atmophaerischstes Licht zur unvermeidlichen Premiere eines jeden besten Tages: Selbst ge’fangene‘ Riesenmuscheln frisch aus dem Topf essen.

Und wie darf ein solcher Tag natuerlich nur enden? Am Strand unter Palmen vor glutrotem Himmel mit Philadephia-swet-thai-chilli-Frischkaese, Toast und Felsinseln in Schwimmweite, die herrliche Schatten auf die Wellen zeichnen. So auch dieser.

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Danke Kevin. Danke Caroline. Danke Neuseeland.

In the meantime: Working for a better life

(Boah, das komische Interface hier, hat die Regeln geaendert, jetzt muss man alles irgendwie chronologisch schreiben. Das ist ja doof.)

Nach der wenig erquickenden Tongario Erfahrung und Mangel an grosser Organisationsmotivation, bin ich quasi direkt nach Rotorua gefahren, um dort zwei Freude zu besuchen, die da im Hostel gearbeitet haben. Die beiden heissen Caroline und Kevin (C&K), falls ich die im spaeteren Verlauf nochmal erwaehnen sollte.
Tja, Freitag angekommen, schoen Wein getrunken (sind Franzosen, ausserdem war Alkohol in dem Hostel verboten.)
Wie gesagt, war ich relativ planlos und umotiviert, daran was zu aendern. Da kams ganz recht, dass meine einzige Bewerbung (die dumme Autogeschichte hat doch ein Loch in der Reisekasse hinterlassen 🙁 ) mir nen Job eingebracht hat.
Das lief ungefaehr so:
Sonntag abend um 5 Uhr latsche ich in das Grand Hotel Rotorua rein, weil ich 3 Tage zuvor im Hostel gelesen hatte, dasss da ‚labourer‘ gesucht werden.
„Hello“
„Hello“
„I read you are looking for some labourers. Is the job still vacant?“
„When do you want to start?“
„Tomorrow.“
„Show up at 9.“

10 nach 9 war ich im Fruehstucksraum und habe mich am Fruehstuckstisch des Grand Hotel bedient. Ja, ich hab auch mal Glueck und mit Arbeit finden hatte ichirgendwie immer Glueck. War auch gar nicht so uebel, die haben ein Restaurant renoviert, meine Arbeit bestand also darin:

  • Naegel aus Holzdiehlen zu ziehen
  • Diverses Zeug von A nach B zu transportieren (Kuehlschraenke, Kocher, Steine usw.)
  • Putzen, vor allem fegen
  • Waende einreissen (war mit Abtand das lustigste)
  • Fliesen abschlagen (war mit Abstand das anstrengendste)
  • steichen (war mit Abstand das langweiligste)
  • Fett aus alten Fritteussen kratzen (war mit Abstand das ekligste)

Aber was solls, war bezahlt, ich konnte arbeiten wann und so oft ich wollte, war weniger schlimm als Fruit picking und die Chefs Dave und Jeff waren echt nett! DAve hat sogar gelegentlich fuer uns abends gekocht (hmmm, gekochter Kuerbis).  Der hatte Koch gelernt, hat also richtig gutes Essen gegeben. (So ziemlich das beste seit ich in den den CAmeron Highlands indisch essen war… das war so im November…)

Dass wir abends auch ncoh Zeit ahtten was zu machen sieht man in diesem Foto aus dem Irish Pub: von links: komischer Typ, den ich nicht kenne, sich aber ins Foto quetschen musste, komischer Typ, den ich schon laenger kenne, Kevin, Caroline, ARGH, Name vergessen 🙁

 

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(Boah, wo sind die anderen Bilder, muss ich die jetzt alle einzeln hochladen?)

 

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(Ach so geht das jetzt…)

Butchers Pool. Hot water, direkt aus dem Vulkan. Bissle truebe, aber for free!

 

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Hier, der tollste Regenbogen, den ich je gesehen habe. Also echt ein ganzer, ging wohl nicht aufs Foto drauf. Also von links nach rechts komplett, riesig und mit allen Farben!
(Fotos koennen die wirklichkeit einfach nur mangelhaft abbilden… siehe auch Tongario crossing)

Tongario Crossing

>Ja, ich habe den besten Tageswalk Neuseelands gemacht. Dafuer bin ich extra um 7.30 Uhr aufgestanden, um um 8 Uhr an der Tankstelle zu sein, damit ich schoen den Bus nehmen kann, der in den National Park faehrt.
Ich koennte jetzt viele schoene Fotos zeigen, von roten Vulkankratern, weiten Aschefeldern, dem beruehmten „Mount Doom“ aus Herr der Ringe, den Emerald Lakes (warum die owohl so heissen?), wie ich auf lockerer Asche knoecheltief den Abhang runter’surfe‘ und von endlosen Wanderwegen, die tief in den Wald fuehren. Oder von den Devil Stairs, die man erklimmen muss oder dem Schild, das davor warnt, dass man nur mit ausrecihendener Koerperlicher Fitness weiterlaufen soll. Oder dem Dixi Klo mitten am Fuss des Berges, vor dem sich riesiege Schlangen bilden, weils das letzte fuer 10 km ist. Oder wenigstesn von der Wartestation, wo ich 2 Stunden auf den Bus warten musste, weil ich offensichtlich mit der einzigen Company gefahren bin, die nur einmal am Tag faehrt (und nicht jede Stunde…)

Tja, wenn ich nicht um 7.30 Uhr aufstehen haette muessen. Und ich natuerlich zu der Zeit unmoeglich zwei Sachen gleichzeitig machen kann: aufstehen und an die Kamera denken.

So schliesse ich mit der zweiten Strophe von R.E.M.: Bad Day. Halbwegs passende Lyrics:

The lights went out, the oil ran dry
We blamed it on the other guy
Sure, all men are created equal.
Heres the church, heres the steeple
Please stay tuned-we cut to sequel
ashes, ashes, we all fall down.

Broadcast me a joyful noise unto the times, lord,
Count your blessings.
Ignore the lower fear
Ugh, this means war.

It’s been a bad day.
Please don’t take a picture.
It’s been a bad day.
Please.

Ganz unverschaemte Eigenwerbung

Muss mal ganz schnell drauf hinweisen, dass es jetzt eine ganz tolles Inhaltsverzeichnis im Kopf des Blogs gibt.
Und wo ich gerade dabei bin, kann ich schon mal spekatkulaere neue Eintraege ankuendigen. (Jetzt muss ich mir die nur noch ausdenken, aber definitiv ist mal wieder was lyrisches dabei, so hang on, i’m coming…)

Trauma

Tja, Wellington, ein zweites Mal. Bevor ich geschimpft bekomme: Nein, Wellington selbst war nicht das Trauma, das war schon ganz ok. 😛

Nachdem ich ja ewig nur im quasi Seelenlosen Suedem rumgehangen bin, hab ich mich ziemlich gefreut mal wieder in ne groessere Stadt zu kommen. Leben, Fast food und alles. 🙂 Auch nen superguenstiges Hostel gefunden (15$ pro Nacht ich kanns immer noch nicht glauben. Und schlecht wars auch nicht.) Gut, dann DAS Museum Neuseelands gemacht und sonst ziemlich viel im Hostel rumgehangen. Echt nette Leute aus Holland getroffen (ja, gibts…anscheinend…oder die haben gelogen und kamen gar nicht daher…) Einer davon war sogar so was wie Mechaniker. (Wird spaeter noch wichtig.) Naja, weil ich ja aber auch nicht mehr soooo viel Zeit hatte und endlich meinen Flug nach Suedamerika vorgebuchen konnte, weils in Wellington einen STA Travel gab (neuer Termin: 9. April *freufreufreu*) bin ich dann nach 4 Tagen aufgebrochen. Bis heute verstehe ich nicht, warum wir (R. und ich) nicht zusammen gefahren sind, dabei hatten wir quasi den gleichen Weg. Dann waere vllt alles ganz anders gekommen. (Falls du das liest: Haargenau, soll heissen, das war alles deine Schuld ;). )

Gut.

Also ich kurve so los, 40 km geht alles gut, dann polterts auf einmal aus dem Motor nachdem es am Berg kaum noch vorwaerts ging. Ich konnte mich gerade noch in eine Farmeinfahrt retten und dann stand ich da. War irre heiss an dem Tag und der Motor hat leicht gedampft, also hab ich gedacht, wohl ueberhitzt (der Temperaturuhr hab ich nicht getraut). Also einigermassen ruhig ca. 10 Minuten gewartet und nochmal versucht. Siehe, der Motor geht wieder an…und klingt wien Traktor und geht ohne Gas wieder aus. Bin erstaunlich ruhig geblieben. Von Panik oder Aerger keine Spur. Naja, will nicht in die Details gehen.

Ich bin in die naechste ‚Stadt‘, die eigentlich der letzte Vorort von Wellington ist, gehitchhiked, an der Tankstelle einen netten Manager gefunden, der offensichtlich nichts zu tun hat. Der hat mich dann abgeschleppt, auf dem Tankstellenparkplatz parken und in seiner Bruchbude schlafen lassen. War echt ne Erfahrung wert.

Die neuseelaendischen Haeuser sehen nicht nur von aussen schaebig aus, dieses wars definitiv auch von innen. Ich glaube der wollte grade renovieren. Alles. Gleichzeitig. Seit 4 Jahren. Der Staubschicht in den rausgeschlagenen Waenden nach zu urteilen jedenfalls. Und die Kueche. So schlimm sahs nicht mal nach unseren Partys im Schiessstattweg aus (naja, vielleicht genausoschlimm). Und dann vier Kinder. Die haben mir irgendwie leid getan.

Tja, hab den Abend dann mit dem Typen vorm Fernseher (dreimal duerft ihr raten: 40″ Flachglotze, natuerlich) und Hunderennen verbracht. Und auf ner Matratze auf dem Boden geschlafen. War ok. Dumm nur, dass die Kinder morgens zur Schule mussten. Gut, dass da die Schule erst um 9 oder so anfaengt, hab also genug Schlaf bekommen. Alles was ich bis dahin wusste: Hier schlafe ich nicht nochmal. Sonstiger Plan: Keiner.

Ihr seht schon an dem Umfang, dem ich der Schlafstaette im Gegensatz zu meinem Problem – ein irreperables Auto – widme, war ich nicht allzu betroffen.

Um mal langsam zu dem Trauma zu kommen. Das Trauma ist Neuseeland selbst. Weil so ziemlich, das aufregendste, was ich hier so erlebt habe, war, dass mir mein Auto kaputt gegangen ist, und ich endlich mal nicht wusste, was ich machen soll. Klingt total bekloppt, ist es auch. Aber so was war ich einfach so lange von SEA gewohnt (keine Ahnung, wies weiter geht), dass mir das hier total gefehlt hat. Gut, vielleicht beschoenigt das die Erinnerung mittlerweile schon ein wenig, aber ich kann mich gut erinnern noch gedacht zu haben, waehrend ich auf nen Anhalter gewartet hatte (nicht mal 30 Sekunden): ‚Endlich mal was los hier’…

Na gut. Ich hab nen Haufen Geld verloren, meine Plaene konnte ich komplett aendern und ‚Spass‘ gemacht hats jetzt auch nicht gerade. Aber schlimmer haetts schon kommen koennen.

Um das jetzt mal zu Ende zu bringen: Ich bin zurueck nach Wellington gefahren, wieder ins selbe Hostel und am selben Tag erst mal an Strand. (OMG!) Mehrere neue Motorenangebote eingeholt, alles abgewogen und rausgefunden: Reperatur lohnt nicht und kostet mich nur ewig Zeit. Durch Zufall dann ueber nen anderes Auto gestolpert, dass mir der Hollaender als einen guten Deal empfohlen hat (deswegen wichtig, dass der Mechaniker war). Tja, und das ist das neue Schmuckstueck:

 

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Und genau das Teil will ich jetzt in Auckland loswerden. Und was sonst noch so zwischendrin passiert ist, erzaehle ich naechstes Mal. 🙂

 

South Island on a shoestring

Weil ihr wohl immer noch glaubt, dass ich in Milford Sound rumhaenge, muss ich das mal eben korrigieren: Nein, ich bin mittlerweile schon wieder in Auckland und nein, ich habe den Blog nicht vergessen, nur aus irgendwelchen Gruenden immer keine Zeit gefunden was zu schreiben. Dummerweise hat sich jetzt in einem Monat (oder sogar mehr?) so viel angesammelt, dass gar nicht mehr dran zu denken ist, alles zu beschreiben. Daaaaarum, gibts ne nette Karte mit allen Stops und winzger Erklaerung dazu. (jetzt muss ich nur noch ne gigantische Neuseelandkarte finden).

Also gefunden und ewig gebraucht um das so hinzubekommen, also keine Kritik bitte! Schwaz ist die Route und Rot sind die Uebernachtungen.

 

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Und weil ich ja nicht so bin, gibts sogar noch nen paar huebsche Bilder dazu:

Halbwegs chronologisch…leider spaeter, erlaubt die Bibliothek hier leider nicht…