T-Shirts sind Kunst

T-Shirts sind Kunst! Habe ich herausgefunden und bestätigt sich jedes Mal wenn ich auf die Straße gehe. Die rund 35×50 cm große Baumwollfläche hat lange ihre Bedeutung als bloßes Kleidungsstück verloren.

Augen auf beim nächsten Gang auf die Straße. Hier wird alles von Klassik, retro, Bauhaus, modern, Graffiti, alles zwischen Ex- und Impressionismus in allen Farben zelebriert.

T-Shirts sind zur Ausdrucksweise geworden. Heute tragen wir T-Shirts um uns zu individualisieren, zu zeigen wer wir sind. Und damit meine ich gar nicht mal die platte Art ala „FBI – Federal Boob Inspector“ oder „Ballermann 2009 Survivor“, sondern viel subtiler mit Motiven die hingebungsvoll von Künstlern gestaltet werden.

Bekanntestes und mittlerweile überholtes Beispiel: Ed Hardy. Der Tattookünstler hat Millionen damit verdient, seine Werke auf T-Shirts zu drucken. Stolz trägt der Besitzer ein Statement auf der Brust: Zwar zu feige, um sich selbst tätowieren zu lassen, schmückt er sich mit den Attributen klassischer Tattooträger: Alternativ, verrucht, furchtlos, zur Gewalt neigend (wir sprechen hier schließlich nicht von Motiven einem Seepferdchen am Fußgelenk).

Das mag von Falle der überhypten Marke Ed Hardy nicht mehr ganz zutreffen, aber Fakt ist, dass alle Marken  mittlerweile Kunstler beschäftigen, die ihre Shirts designen.

Bitte mehr Respekt vor den Gestaltern von T-Shirts, die sich meist hinter teuren Markennamen verstecken müssen!

 

Wahrscheinlich taktisch unklug diesen Artikel jetzt schon zu veröffentlich, wo noch keiner diesen Blog kennt, aber ich werde dann einfach zu gegebener Zeit neu veröffentlichen. Machen die Männer- und Frauenmagazine ja seit Jahren, ohne dass es jemand merkt.

 

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