Der kuerzeste Post der Geschichte oder Der Weg in die Karibik Teil II

Bogota war ok.

Welcome to the jungle! – oder: Die Reise in die Karibik Teil I

Tut mir leid, fuer den wenig innovativen Titel, aber wie soll man als Guns n Roses Fan einen Trip in den Amazonas sonst ueberschreiben?

Richtig. Ziel war und ist die Karibikkueste Kolumbiens. Einfach Naturen fahren einfach immer die Kueste entlang, durch Ecuador und kommen dann schon von Sueden entlang dem Pazifik ans Meer. Das war natuerlich nichts fuer mich. Um euch geografisch mal zu unterrichten:

[singlepic id=2136 w=320 h=240 float=center]

(Stark vereinfachte Darstellung)

Ja. In Potosi hab ich einfach beschlossen, den halben Kontinent hochzufahren, weil ich wollte: Sonne, Strand, Hitze und Meer!
Der Dschungel faengt etwa da an, wo die Linie von Lima endet. Wieder mal ein 16 Stunden Bus. Die Ziel-Stadt heisst Pucallpa und ist quasi das logistische Ende des Amazonas. Weiter hoch kann man mit grossen Schiffen quasi nicht fahren. (Hier heisst der Fluss eigentlich noch nicht Amazonas, sondern noch Rio Ucayali. Erst in Iquitos fliesst er mit dem Rio Marañon zusammen und wird ab da Amazonas genannt.)
Pucallpa selbst ist nicht besonders interessant, ich wollte nach Iquitos, der groessten Stadt der Welt, die nicht per Strasse zu erreichen ist. Die liegt etwa 800 km Flussabwaerts.
Das Schiff:
Meine Transportwahl fiel auf einen Frachtdampfer names [erfolgreich verdraengt]. Angekuendigte Fahrtzeit: 3 Tage. Angekuendigte Anfahrtszeit: Heute 4 Uhr.
Um es vorwegzunehmen. Beides hat natuerlich nicht gestimmt. Wir haben mit 18 Stunden Verspaetung abgelegt und haben 6 Tage gebraucht. Termine sollte man hier nicht haben.
Das Leben auf dem Schiff:
Geschlafen wird (wenn man wie ich die Billigoption waehlt) auf dem Mitteldeck in Haengematten. Die muss man selbst mitbringen, deswegen habe ich schnell vorher noch eine in Pucallpa fuer 8 Euro erworben. Hier haette ich nicht sparen sollen, das Ding war ab der vierten Nacht recht unbequem, da recht knapp bemessen.

[singlepic id=2016 w=320 h=240 float=center]

Mein Blick direkt aus der Haengematte.
[singlepic id=2156 w=320 h=240 float=center]
So voll wars zum Glueck nur am Anfang.
Zu tun gibt es natuerlich ueberhaupt nichts. Das Boot ist klein. Es gibt ein Oberdeck, wo die Kabinen sind. Ganz gut zum Sonnen und die Aussicht zu geniessen. Auf dem Unterdeck ist die Ladung gestapelt, da passiert nicht viel und ich glaube man ist als Gast auch nicht so gerne da gesehen rumzustrolchen. Zum Glueck waren noch zwei andere Deutsche an Bord, mit denen konnte man sich ganz gut unterhalten, aber halt auch nicht 6 Tage am Stueck. So wars die meiste Zeit recht langweilig.
Das Essen auf dem Schiff:
Hab ich am Anfang eigentlich ganz gut gefunden, am Ende leider im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen. (Tut mir leid, so vulgaere Sprache sind meine Leser normal nicht gewohnt, aber mir gings wirklich dreckig.) Die Situation ist leider wenig erbaulich: Es gibt jeden Tag das gleiche. Das Fruehstuck ist irgendeine suesse Bruehe ohne definierbaren Geschmack. Die hab ich gar nicht angeruehrt. Und dann eben das Standard Peru-Menue: Reis mit Chicken und ner Kochbanane. Die Banane ist prinzipell ungeniessbar und wanderte sofort ueber Bord (natuerlich hinter der Kombuese). Der Rest ist trocken und offensichtlich hochgradig kontaminiert. Nun, die letzten zwei Tage habe ich im wesentlichen auf den zwar recht haeufig geputzten, aber im grossen und ganzen ekligen Toiletten verbracht. Da wir wie gesagt eigentlich mit 3 Tagen rechneten, hab ich ab dem fuenften einfach nur noch gehofft, dass diese gruene Hoelle irgendwann aufhoert.
Das Trinken auf dem Schiff:
Es gab zwar Bier, das war aber leider ueberteuert. Wir habens trotzdem getrunken.
Und was ist mit dem Fluss?
Der Amazonas ist gigantisch. Eine braune Pampe, kaum ein Fluss. Unstrittig gefaehrlich. Schwimmen halte ich fuer auesserst wagemutig, weil ueberall Krausselungen im Wasser zu sehen sind, die auf unsichbare Unterwasserstroemungen hindeuten. Unsichtbar weil an der Oberflaeche sich absolut gar nichts tut. Es steht quasi. Vielleicht ist der Amazonas auch einfach der laengste See der Welt. Kaum verwunderlich. Pucallpa, mein Ausgangspunkt liegt auf 155m uber NN, Iquitos auf immerhin noch 109m. Das heisst auf knapp 800km ueberwindet der Fluss nicht mal 50 Hoehenmeter. Da kann man nicht viel erwarten.
[singlepic id=2043 w=320 h=240 float=center]
[singlepic id=2065 w=320 h=240 float=center]
[singlepic id=2157 w=320 h=240 float=center]
Und der Dschungel?
Klar, man sieht viel Dschungel, aber leider nur als endlose gruene Wand zur linken wie zur rechten, nicht selten mehr als 100 m entfernt, weil der Amazonas unglaublich breit werden kann (unbestaetigten Angabgen zu folge, gibt es Stellen, an denen man das andere Ufer nicht sehen kann). Zwar wird regelmaessig in kleinen Indianaerhausansammlungen (Dorf waere echt uebertrieben) gehalten und Unmengen Kochbananen aufgeladen, aber aussteigen ist auf den meist etwa halbstuendigen Stops kaum drin. Ausfluege in den Dschungel gaenzlich unmoeglich. Eh keine gute Idee auszusteigen, weil auf den Booten gut geklaut wird und man eigentlich immer auf sein Zeug aufpassen muss.
Iquitos:
Nach dieser Erfahrung, keineswegs genesen, kamen wir also in Iquitios an. Eine wahnsinnige Stadt. Jeder ist wahnsinnig hier. Ein unglaubliches Gewusel. Und es ist einfach surreal eine ausgewachsene Grossstadt mit allem was dazugehoert (Verkehr, Stau, Laerm, Bussystem und Fast-Food-Restaurants (allerdings kein McDonalds)) zu sehen, nachdem man 6 Tage auf dem Wasser war und links und rechts quasi nur einen endlosen gruenen Streifen gesehen hat. Absolut irre durch die Strassen zu laufen und sich vorzustellen, dass jedes Auto, jedes Schild und jede Colaflasche den selben Weg gegangen ist, wie ich.
Aber Dschungel? Nichts. Kein bisschen. Ich habe gelesen, dass der sogenannte „Primaer“wald in einem Umkreis  von  ueber hundert Kilometern nicht mehr existiert. Natuerlich ist die Stadt von Dschungel umgeben, aber der ist wohl zugaenglich gemacht und hat mit Wildniss nicht mehr viel zu tun. Ich bin nach drei Naechten wieder gefahren, irgendwie ein wenig enttaeuscht. (Man kann von hier natuerlich Touren in den Dschungel buchen. Das schlaeft man dann in Lodges und bekommt tagsueber die „wilden“ Tiere in einer Art offenem Zoo gezeigt.
Speedboot nach Leticia, Kolumbien:
[singlepic id=2026 w=320 h=240 float=center]
Ein letzter Blick auf Iquitos
Tja, nach obiger Erfahrung, wollte ich mich nicht nochmal auf eine „Drei“-Tages-Bootsfahrt weiter den Amazonas hinab einlassen. Stattdessen habe ich ein Speedboat genommen, das die restlichen rund 400 km in 8 Stunden schafft (und hat es auch tatsaechlich). Ueberraschenderweise kostet es nur rund 15 Euro mehr, als mit einem Transportschiff, wobei danach halt wieder Geld ausgibt, was auf dem Schiff kaum moeglich ist. Na gut. Die Fahrt war abgesehen von totlangweiligen Teeniekomoedien im unvermeidlichen Entertainmentprogramm ereignislos.
Leticia:
Endlich Kolumbien. Und es gefaellt von Anfang an. Es ist merkwuerdig, aber eine ja eigentlich nur auf dem Papier existierende Grenzlinie kreiert doch voellig unterschiedliche Lebensweisen und Menschen generell. Gut, in diesem Fall liegt Peru auf der rechten Flussseite und Kolumbien rechts, ich musste also uebersetzen und die Linie ist recht deutlich zu sehen. Ich wurde mit einem Regenbogen empfangen:
[singlepic id=1953 w=320 h=240 float=center]
Jetzt wird alles gut.
Und wurde es:
[singlepic id=1926 w=320 h=240 float=center]
Es gibt hier nicht viel zu tun, dem habe ich mich also ergeben. Essen war immer noch nicht drin, also habe ich beschlossen auf McDonalds-Kur in Bogota zu gehen. Nach drei Tagen flog ich fuer rund 60 Euro eineinhalb Stunden in die Hauptstadt Kolumbiens.

Tief unter der Erde – und trotzdem auf ueber 3000 m

Nachdem ich es geschafft hatte, in La Paz so ziemlich alle Bilder von Peru zu loeschen, musste ich also mal wieder was machen, was schoene Bilder produziert. Im wesentlichen gibt es in Bolivien nicht so furchtbar viel zu tun. Jeder – und ich meine wirklich jeder macht die Salzwueste, die fraglos atemberaubend ist. Aber ich habe in einer kalten Wueste nichts zu schaffen, also bin ich nur zu dem zweiten Highlight, das Bolivien zu bieten hat und mir von einer Schweizerin auf dem 120 Stundentrip in den schillerndesten Farben beschrieben wurde, gefahren: Potosi, vor Jahrhunderten die reichste Stadt Suedamerikas, wenn nicht der Welt. Nie davon gehoert? Hatte ich auch nicht. Zur Bluetezeit war hier die Strasse mit Silber geplastert. Der „Cerro Rico“, in dessen Schatten die Stadt liegt war voller Edelmetal, heute ist davon immerhin noch genug uebrig, um die Mine am Leben zu erhalten. Die Geschichte der Stadt ist blutig und wenig schoen, aber lesenwert, Wikipedia hilft wie immer weiter. Potosi bei Wikipedia
ich nahm einen laecherlichen 12 Stunden Uebernacht Bus von La Paz.. Leider s-c-h-w-e-i-n-e-kalt, weil die es auf rund 4000 m Hoehe nicht schaffen, die Heizung einzuschalten. Ich habe draussen Schnee gesehen. Die Stadt liegt dann auch auf ca. 4000 m und gilt als die hoechste Grossstadt der Welt. Ich kam um 4 Uhr frueh an, weil der Bus ausnahmsweise und natuerlich zum unguenstigsten Zeitpunkt mal nicht zu spaet, sondern zu frueh war. Lustige Story am Rande: Ubermuedet hab ich dem Taxifahrer das erstbeste Hostel aus dem Lonley Planet gezeigt und der faehrt mich schon hin, nur leider klebt an der Tuer nen Zettel:  „No vacation!“. Aber die Leute in Bolivien sind rigoros: Kurzerhand reisst er den Zettel runter, knuellt ihn zusammen und wirft ihn auf die Strasse. Heftiges klopfen und nach einiger Zeit taucht ein Kerl auf, der wohl erklaert, es hinge doch ein Zettel da. Es folgt ein verdutztes Gesicht, ich werde eingelassen und darf den Rest der Nacht umsonst auf der Couch im Fernsehzimmer schlafen.
Na gut, eigentlich sollte das hier eine Art Comic werden mit ganz vielen Bildern und ganz wenig Text. Jetzt ist es eine Art Comic mit ganz vielen Bildern und ganz wenig Text und einem langen Vorwort.

 

[singlepic id=1888 w=320 h=240 float=center]

Wir werden in volle Minenkluft gesteckt…

[singlepic id=1894 w=320 h=240 float=center]
und dann erst mal in nen Laden gefahren, wos allerlei Minenarbeiterkram zu kaufen gibt: Helme, Dynamit und Alkohol. Hier kaut unser Fuehrer grad auf einer Lunte rum.
[singlepic id=2158 w=320 h=240 float=center]
Danach gehts in die Fabrik. Alles recht offen hier.
[singlepic id=1890 w=320 h=240 float=center]
Der Schutt der hier angeliefert wird, wird in komischem Chemiezeugs gewaschen.
[singlepic id=1902 w=320 h=240 float=center]
Manche Loesungen hier sind kurios.
[singlepic id=1895 w=320 h=240 float=center]
Der gewaschene Kram wird draussen getrocknet.
[singlepic id=1889 w=320 h=240 float=center]
Nen schoenen Blick hat man auch.
[singlepic id=1897 w=320 h=240 float=center]
Rumkutschiert werden wir im Bus, wie immer in Suedamerika.
[singlepic id=1898 w=320 h=240 float=center]
Wenn man Glueck hat, laeuft auch mal ein Schwein durch die Fabrikhalle. (Wir hatten Glueck)
[singlepic id=1901 w=320 h=240 float=center]
Und das ist der Berg. Er glitzert schon von aussen in allen Farben.
[singlepic id=1885 w=320 h=240 float=center]
Weniger schoen ist allerdings die Mine von aussen.
[singlepic id=1886 w=320 h=240 float=center]
Das rote Zeug ist Lamablut, das zwei Tage vorher hier massenhaft in einem Ritual vergossen wurde. Soll Glueck bringen.
[singlepic id=1904 w=320 h=240 float=center]
Eng ists auch und ohne Blitz verschwimmen die Bilder immer.
[singlepic id=1893 w=320 h=240 float=center]
Bloed: Der Trolly ist entgleist, was mich bei den Schienchen auch nicht wundert. Leider wiegt son Teil leicht einige Tonnen. Superman war nicht dabei.
[singlepic id=1896 w=320 h=240 float=center]
Es hat 5 Leute gebraucht, um das Ding zurueckzuhieven. Hab ich erwaehnt, dass es irre heiss ist, es kaum Sauerstoff gibt und das bisschen Luft vom Staub neblig ist?
[singlepic id=1891 w=320 h=240 float=center]
Und: Zuuuu-gleich!
[singlepic id=1892 w=320 h=240 float=center]
Die Show muss weitergehen. Hier laeufts wieder. (Fuer die Schlaumeier: Ja, das ist nen anderer Trolly, der ist mit etwa 40 km/h abwaerts fuehrerlos an uns vorbei gerauscht)
[singlepic id=1883 w=320 h=240 float=center]
Es gibt insgesamt 5 Level. Wir kamen nur bis zum dritten, weil die Luft nicht mehr atembar war. Dabei wurden Leitern benutzt, bei denen man die Stufen zaehlen muss…manche sind lose.
[singlepic id=1900 w=320 h=240 float=center]
Das ist niemand als der Satan selbst. Ihm wird regelmaessig geopfert, denn er ist der Gott der Mine. Die Leute hier glauben, dass alle Goetter gutes und boeses tun. Warum man deshalb den boesesten anbeten muss, hat der Guide nicht verraten.
[singlepic id=1884 w=320 h=240 float=center]
Nicht im Bild, sondern in etwa 10 Metern: Knietief durchs Wasser waten.
[singlepic id=1874 w=320 h=240 float=center]
Endlich wieder draussen, wurde erst mal ein Sprengsatz gebastelt.
[singlepic id=1877 w=320 h=240 float=center]
Eine Stange des besten Dynamits kostet 3 $.  Zusammen mit ein bisschen Phosphor gibts ne huebsche „bomba“.
[singlepic id=1878 w=320 h=240 float=center]
Hier brennt die Lunte noch nicht.
[singlepic id=1875 w=320 h=240 float=center]
Hier schon. „Picture, picture.“
[singlepic id=1876 w=320 h=240 float=center]
*grins*
Leider etwas unsicher, weil man nicht sieht, wie weit die Lunte ist.
[singlepic id=1899 w=320 h=240 float=center]
Es war noch genug Zeit die bomba im Feld zu platzieren. Und jetzt rennen sie wie die Hasen.
[singlepic id=1903 w=320 h=240 float=center]
Alle warten auf den grossen Knall.
[singlepic id=1880 w=320 h=240 float=center]
[singlepic id=1881 w=320 h=240 float=center]
[singlepic id=1879 w=320 h=240 float=center]
[singlepic id=1882 w=320 h=240 float=center]
Und BUMM!
Das laesst einen Moerderschlag. Das Loch ist allerdings enttaeuschend klein. 🙁

 

Nachwort: Auch wenn das hier alles recht lustig aufgezogen ist: Das ist es nicht! Die Menschen hier arbeiten meist eigenverantwortlich, jeder so viel wie er kann. Die Bedingungen sind schlecht bis menschenverachtend, der Lohn manchmal nur 100 $ im Monat. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines „miners“ hier liegt bei rund 40 Jahren. Danach ist die Lunge so verstaubt, dass manche einfach ersticken, wenn sie vorher nicht einfach im Berg verschollen oder verschuetten. Ausweg gibts hier kaum. Unser Guide hatte Glueck: Er muss nicht mehr abbauen, sondern kann wenige Stunden am Tag Touris rumfuehren. Vorher hat er seit er 16 war bis zu 24 Stunden am Tag gearbeitet.
Trotzdem lieben die Maenner die Mine, weil der Berg ihr Leben ist. Es ist bizarr.

 

Totenstille

>Ja, der Post von Lima hing hier noch im Archiv rum, der war nur nicht veroeffentlicht. Naja, aber was soll ich sagen, danach gibts jetzt eine Luecke von gut einem Monat.
In diesem Monat ist passiert:
– Cuczo
– Macchu Picchu (inkl. Reise)
– La Paz
– Potosi
– nochmal Lima
– 12 Tage Amazonas Fahrt
– aktuell: Bogota.

Jedes davon verdient eigentlich einen Eintrag. Nur leider ist die Motivation ziemlich im Keller, weil ich durch nen Heimtueckischen USB-Stick fast keine Bilder mehr habe und alle von MP und Cuczo generell Futsch sind. Auch La Paz ist nicht viel da. Danach gehts schon wieder, aber der Aerger ist gross. Nun ja, waehrend ich sonst immer auch ein wenig mit „Blogger“-Augen durch die Lande gezogen bin, war das jetzt in letzter Zeit nicht mehr so.
Und das ganze Zeug zwischendrin war ja eh nur Lueckenfueller zum grossen Plan an die Kueste, in die Karibik zu fahren. Von da gibts dann wieder richtig tolle Bericht, versprochen. (Die Mine war auch super, da gibts auch tolle Bilder, mach ich vllt noch was.) Also so in einer Woche. Bis dahin muesst ihr euch mit dem Lima-Eintrag troesten.

Jaaa, er lebt noch

>

[singlepic id=2038 w=320 h=240 float=center]

er lebt noch, er lebt noch…stirbt nicht. So weit kommts noch.

 

[singlepic id=2049 w=320 h=240 float=left]

[singlepic id=2032 w=320 h=240 float=center]

[singlepic id=2021 w=320 h=240 float=right]

Ne, der Grund, warums hier recht still war, ist einfach, dass auch bei mir nicht so viel los war. Jedenfalls bis vor einer Woche und dann wieder mal so viel auf einmal, dass ich gar keine Zeit hatte was zu schreiben. Aber schoen der Reihe nach.

Wie wir alle wissen, war ich also endlich in Lima angekommen. Dort habe ich mich dann erst mal darum gekuemmert, eine neue Hose zu kaufen. Denn leider war meine Lieblingshose schon so durchgelaufen, dass die hinten am linken Bein unter der Tasche alles offen war. Das hat sich bei jedem hinsetzen dann noch verschlimmert, so dass ich vermutlich demnaechst ohne Hosenbein dagestanden waere. War ganz gut, so hab ich die Stadt kennengelernt. Ja, ich hatte schon einiges zu tun in Lima, deswegen hatte ich tatsaechlich einige Wochen so was wie ein „normales“ Leben.
Was ich so zu tun hatte (in Klammern, wie weit ichs geschafft habe):
– Hose kaufen {100%}
– Spanisch lernen {20%}
– TOEFL Test machen {100%}
– Unibewerbungen machen {15%}
– BA-Arbeit endlich abgeben {75%}
– Neuseelaendische Steuernerklaerung machen {0%}
– Stadt anschauen {25%}

Aus letztem Punkt ergibt sich leider auch, dass es nicht so viele Bilder zu bestaunen gibt. Das Highlight war, als wir in den Parque de Aqua gegangen sind. Mitten in der Stadt (nach ungeprueften Angaben soll die so gross sein, wie das Saarland…) gibts einen riesigen Park mit dutzenden Fontaenen, die Nachts in allen Farben angestrahlt werden. Sehr beeindruckend!
Nicht so furchtbar viel. Von da an gings dann endlich nach fast 4 Wochen Lima nach Cuzco, zum Macchu Picchu anschauen. Ich wollte auch wirklich wieder on the road. Lima ist wirklich toll und weit besser als ich jemals gedacht haette (und ja, mittlerweile hab ich einige Vergleiche), aber gut ist gut. Und dann wars gut.