Ich nutze die Gelgenheit, um ein wenig zu meckern (VIDEO!!!)

Jep, auf dem Weg in den Milford Sound, Kamera mit Tesa festgeklebt. (Neuseelaendischer Tesa taugt nichts!)

Queenstown Goal since Frankfurt Airport

Alles fuer diesen Moment.

Arbeit, jetzt aber richtig

Nachdem ich mich selbst schweren Herzens davon ueberzeugt habe, dass es wohl das Beste ist, ein wenig Geld heranzuschaffen, bin ich mit Regina nach Alexandra aufgebrochen und habe die beiden Jungs ‚in the middle of nowhere‘ rausgelassen. Die wollten ihr Glueck per Hitchhiking nach Dunedin versuchen. Wie weit sies an dem Tag geschafft haben, weiss ich nicht, dass sie da angekommen sind, weiss ich aber mit Sicherheit.
Ich war ja aeusserst skeptisch, ob wir da was finden. Erst mal in Alexandra angekommen. Das liegt mitten in Central Otago, wird von Westen her durch die Southern Alps grossteils von Wolken geschuetzt und gilt daher als eine der sonnenreichsten Regionen Neuseelands. Und die Sonne hier brennt. Tagsueber kann das Thermometer hier leicht auf 30-35 Grad steigen, faellt dann nachts aber empfindlich auf deutlich unter 15 Grad ab. Also recht krasse Temperaturunterschiede. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen?, ich bin kein Bauer – wird hier Unmengen Obst angebaut. There are orchards for cherries, peaches, apples, nectarines, plums and apricots. Das meiste davon durfte ich ausprobieren. Nektarinen, Pfirsiche und Aprikosen fand ich nicht so schlecht, auch wenn es jeweils einem mittelschweren Wunder bedarf, diese in den umgehaengten Korb zu befoerdern: Beruehren sollte man die Fruechte naemlich nicht, sonst gibts boese Druckstellen. Blaetter sollte man natuerlich auch nicht abreissen (hatte ich anders in den Vineyards gelernt) und nebenbei noch mit ner 5m-Leiter hantieren. Keine leichte Arbeit.

Die Arbeit zu finden, hat sich dank unserem sehr schoenen Hostel „Marj’s Place“ als nicht schwierig herausgestellt. Marj hat uns schon fuer den naechsten Tag fruitpicking auf einem Orchard besorgt.
Ehrlich gesagt, war ich nie besonders gut, auch wenns zum Anfang sogar fast Spass gemacht hat. Leider hatte Bridget, meine Supervisorin, keine Ahnung von Mitarbeitermotivation. Alles was ich den ganzen Tag zu hoeren bekommen habe, war Kritik. Mal zu kleine Fruechte, dann zu viele gruene, dann Druckstellen, dann hab ich den Baum ruiniert, dann die Leiter falsch gestellt, dann mal wieder ein wenig schneller arbeiten, dann mehr auf Qualitaet achten. Wenn sie in Sichtweite kam, war eigentlich nur die Frage, was diesmal ist. Nun gut, haetten wir die ganze Zeit Aprikosen gepflueckt, haette ich das wohl durchgehalten. Aber die Kirschen haben mir das Genick gebrochen. Ich gebe zu: Da war ich echt nicht gut. Eigentlich dachte ich immer, dass ich recht geschickt mit den Fingern bin. Bin ich scheinbar nicht. Oder jedenfalls nicht ausreichend fuer Kirschpfluecken. Oder vielleicht schon, aber Baeume sind einfach nicht meine Freunde. (Ich glaube mal an die letzte Version. Ich finde, ich bin geschickt. :P)
Nun ja, auf jeden Fall war ich langsam. Vielleicht nicht zu langsam, aber langsam. Gut. Bridget meinte nun, erst recht kritisieren zu koennen, was der Motivation nicht eben zutraeglich war. Es kam zu folgendem Dialog:
Ich liefere die Kirschbuckets ab, zwei an der Zahl:
Bridget: „Two for you. Can you put some from here in the other one.“ [Beginnt drin rumzuwuehlen…] „This is too small. This is too small. Too small too. What are you thinking you’re doing? [Hoert nicht auf, Kirschen aus dem Bucket zu werfen.] I cannot use this, this is rubbish. [Ich weiss nicht ob der Bucket wirklich so schlecht war]. The shed will come and compain to me.‘ [Es machte den Eindruck, als haette sie sich grade schoen in Rage geredet und wuerde so schnell nicht mehr aufhoeren. Nach einem Vormittag von Gemecker, war ich schon gut in Rage]
Ich: ‚Well, I can walk home from here.‘
Bridget: ‚Oh, I’d love to.‘
[Ich denke nur: „I’d love to.“? Ich dachte ich hab mich verhoert, hab diesmal aber nichts gesagt, stattdessen…]
Hab ihr wortlos meinen Bucket hingestellt und bin gegangen. Ich bin damit wohl nur einer Kuendigung zuvorgekommen, aber jemand, der mich gerne heim gehen sieht, sieht mich heim gehen. Hab am selben Nachmittag dem Arbeitvermittlungsbuero nochmals einen Besuch abgestattet und hatte am naechsten Tag nochmal drei Tage Arbeit im Nachbarort Cromwell. Damit hatte ich dann 8 Arbeitstage fruitpicking.
Nein, das ist nicht viel, auf dem viel besseren Orchard in Cromwell war die Arbeit allerdings getan, alles geplueckt, was es noch gab. Das bedeutet: Generell Saisonende, also auch fuer mich Zeit weiterzuziehen. Nach Queenstown.

Mt Cook

Ich will diesmal gar nicht viel rumschwafeln (naja, das will ich ja nie, klappt durchschnittlich gut), sondern Bilder sprechen lassen. (Auch noch was vom Lake Tekapo ist dabei)

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Das ist der Weg zum Mt. Cook. Schoene Haengebruecke. 20 Personen ist allerdings schon die feste Version, es gibt auch welche da, darf man nur einzeln rueber. (Allerdings nicht am Mt. Cook.)

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Eigentlich kommt man auch nicht ganz hoch. Sondern nur bis zu nem Gletschersee. Nach dem Anstrengenden Aufstieg sind wir also erst mal schwimmen gegangen.

 

 

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Ja, ich war da. Und ja ich halte verdammt viel von mir. :P[singlepic id=1983 w=320 h=240 float=center] 

 

Oh, das war schon vorher, hier ist im Hintergrund auch irgendwo Mt. Cook zu sehen. Im Vordergrund, dafuer die offene Tuer vom Auto.

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Jap. Das ist er also. Mt. Cook. Superheilig bei Maori, sieht zur Zeit aus,wie ein Totenkopf, Gletschergeschichte. Der hoechste in Neuseeland. Soooo hoch sieht der gar nicht auf, bringts aber angeblich auf deutlich mehr als 3000 Meter. Davon solls sogar mehrere in NZ geben. Irgendwie wirken die nicht so hoch, aber beeindruckend sind die alle mal.

 

 

… und Lake Pukaki, sowie ein weiterer See, dessen Namen ich in Vokaldschungel vergessen habe (eh eher unbedeutend).

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Soi sieht das dann aus, wenn man Nudeln kochen will, aber der Wind so stark blaest, dass der Camping Kocher immer wieder ausgeht. We ended up, cooking the noodles in the car. (Jaja, gefaehrlich, aber ich hab in der Nacht ja nicht drin geschlafen. Stattdessen Zelten, am See…ach, those where the days…)
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Ich glaube, ich hab das schon mal gepostet, aber ich krieg davon nciht genug.
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Das ist jetzt definitiv Lake Pukaki. Das Farbspiel ueber den Gipfeln der Southern Alps war einfach der absolute Hammer. Im Zentrum ist Mt. Cook zu sehen. 

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Jap. Da sind wir 3 Stunden ueber nen Schotterpass nach Alexandra gezuckelt. In der Ecke sieht einfach alles so stark nach Herr der Ringe aus, irgendein Foto mussten wir da mal machen. (Genau das gleiche trage ich atm auch, nur ohne Kappe. Die Kappe hab ich uebrigens in Bali gekauft und war ne supergute Investition. Schuetzt super gegen entgegenschlagende Aeste…)[singlepic id=2003 w=320 h=240 float=center] 

 

Nochmal Lake Pukaki. Hier sieht man, wie nah der Wald ans Wasser waechst. Die Baeume brechen zum Teil direkt ins Wasser rein.

 

Lake Tekapo

>Wieder mal ein ungeplanter Blog jetzt. Vielleicht hats der eine oder andere gemerkt, der letzte Eintrag war vorher geschrieben, insofern also erheblich ueberlegter, als alle anderen.
Ich moechte (mich) nur ganz kurz an Lake Tekapo erinnern. Ein wunderschoener See. So wunderschoen, dass…ne, da muss ich ein wenig weiter ausholen:
Also, wir waren zu viert unterwegs, das ganze Auto ratzeputz voll. Wir kamen direkt von Christchurch, das Wetter war echt schoen, eigentlich viel zu schoen um die ganze Zeit im Auto zu sitzen. Die Fahrt von Christchurch nach Lake Tekapo dauert etwas ueber 2 Stunden. Man faehrt, wie hier ueblich, durch wunderbare Landschaften, doch auch daran sieht man sich irgendwann satt. Also herrschte eine etwas gedaempfte Stimmung im Auto, jeder hing so ein wenig seinen Gedanken nach, die CD spielte vermutlich irgendeinen Reggae.
In eigenen Worten ist das folgende schwer, darum zitiere ich mal Kettcar, die beste Band der Welt:

„Nur noch der Berg,
dann ist es geschafft,
und dann und dann,
frei Sicht auf den See.“
und das muss es bitte aber auch wert sein…“
(kursiv sinngemaess geaendert, zitiert nach Kettcar – Anders als gedacht)

Und in diesem Fall war es das wert. Kollektiv haben vier Kehlen ‚aaahhhh‘ geraunt, als der See in Sicht kam. Unglaublicher Moment.

Noch besser wurde es allerdings am Abend, oder vielmehr ‚aufd nacht‘. Es folgte der – hmmm – unvergleichlichste (wenn man das denn steigern darf) Himmelmove, den ich jemals erlebt habe. Wir hatten gerade unser Zelt aufgebaut und beschlossen den Abend noch mit nem huebschen Bierchen am (Stein)Strand ausklingen zu lassen. Und dann einfach in den Himmel schauen. Ich weiss nicht, ob das auf irgendeinem Foto nur ansatzweise so atemberaubend abgebildet werden kann. Linker Hand geht die Sonne unter, produziert mit den Wolken und Bergen ein hellrotes Panorama und rechter Hand haengt der Mond, voll, kann aber die Masse an Sternen hinter mir nicht ueberstrahlen, die schon in tiefster Nacht glitzern. Und dazu spuelt der reinste See seine leichten Wellen an unsere Fuesse.

„Mit einfachen, klaren Saetzen,
die,
einmal kurz klar stellen:
Anders als gedacht,
mein Schatz,
und da geht was du weisst,
und hier kommt was du ahnst.“

Das so was ueberhaupt moeglich ist, konnte ich wirklich nicht ahnen.

„Also, was ist:
Zu erkennen, dass man gluecklich war, ist leicht,
Na also, was wird:
Zu erkennen, dass man gluecklich ist, ist Kunst.“

Ganz grosse Kunst hier.

Mein erster Autokauf (und die Folgen) oder Eine kleine Anleitung

>Christchurch hatte ich mir zum Autokauf ausgesucht, wei lmehreree Quellen angebaen, dass der uebliche NZ-Reisende in Auckland ankommt (wie ich), ein Auto kauft (nicht wie ich), alles moegliche anschaut (wie ich), dabei nicht besonders auf seinen Kauf achtet (wie ich) und ovn Christchurch wieder zurueckfliegt (nicht wie ich) und dort moeglichst schnell seine ERrungenschaft wieder los werden will (worauf ich hoffte). Kurz: Ich ging anti-zyklisch vor.
Ein Autokauf erfordert nun folgendes:
a) Zeit
b) Geduld
c) Ein Handy
d) Ausreichend Guthaben auf obig genanntem Utensil
e) Gute Schuhe
f) Ein Notizbuch inkl. Stift
g) Stadtkarte (Niemals ohne, hab ich schon mal erwaehnt!)
All das ist natuerlich nur noetig, wenn man darauf aus ist, den besten Deal der Stadt zu machen.
Vorgehensweise: ich folgte meiner Karte (ich ueberlege grade, ob die Stroy mit der voellig betrunkenen Trish am ersten Abend in Chc im Burger King, die mich seitdem mit SMS nervt, nicht viel interessanter ist… Allerdings ist die damit prinzipell auch schon erzaehlt, also Nein.) zu allen groesseren Hostels der Stadt, textete alle, die es wert waren, notierte Besisinformationen und Nummer und hatte in kurzer Zeit (an dieser Stelle moechte ich ankuendigen, dass ich einen Geheimtrick im laufe dieses Posts verraten werde, also schoen weiter lesen) mehrere Arrangements.
1. Ein durchaus charmanter Kombi, bronzebraun, Lederkonsole mit selbstgemachten Vorhaengen, wenn man beim schlafen seine Ruhe haben will. Leider Baujahr 1985 und mit einer laengeren Austauschliste als die Waerteschlange fuer Milford Sound zu Neujahr. $1750 fandi ch auch ein wenig zu viel.
Dann kam Uli. 2. Weiss bis heute nicht, ob Uli der Mann oder die Frau war. Die wollten mir einen Nissan Sebra bei dem grade Bremsen, Stossdaempfer und Schatlung getauscht waren fur 1800 $ verkaufen. + Camping Stuff. Hat leider keinen besonders zuverlaessigen Eindurck gemacht.
3. Mazda V6 auf dem Countdown-Parkplatz mit angeschlossenem Burger King. Mein dritter ‚Summer Stunner‘ (1 x Junior Whopper, kl. Pommes, kl. Getraenk inkl. Nachfuellen so viel man will und ein Eis fuer 5,50$) am Stueck. Das Auto waere es definitv geworden, haette mich nicht noch waehrend dessen eine weitere Txt erreicht, die mich um 9 pm vor meinem Hostel treffen wollte. Hier wurde nr. 4 vorgefahren, in vorigem Post beschriebenes Vehikel, urspruenglich fuer 2000 $ ohne Camping Stuff. (Der angekuendigte Trick ist: In den Hostels haengt fast nur Backpacker-Schrott: 10 Vorbesitzer, die eingangs beschriebene Tour abklappern. Das gute Zeug bezieht man von locals und haengt an oeffentlichen schwarzen Brettern oder im Supermarkt.) Der Verkaeufer war ein Englaender, der aus heimwehgruenden seiner Frau und er Moeglichkeit einen Job in England zu besetzen, NZ verlaesst. (So beschrieben kommts mir auch Spansich vor…)
Meine Kaufstrategie: Ich glaube man sieht recht schnell, ob ein Auto noch was taugt, oder nur noch von Zahnpasta zusammengehalten wird. Ich setze dagegen auf Information durch Kommuniaktion (warum wohl?). Also in einem lockeren Gespraech (small talk gibts genug) rausfinden, was der besitzer mit dem Auto gemacht hat, wo ers her hat, warum ers verkauft, wieviel Zeit er noch hat, ob er das Geld braucht oder nicht, ob man mit machine engineering nicht alles selbst erledigen kann, wo Neuseeland am schoensten ist, wie alt der ist, wie lange er faehrt, ob er immer manuell gefahren ist und ober Angst vorm Zahnarzt hat. Das zieht so ein Gespraech natuerlich ein wenig in die Laenge. Ich habe mit jedem Verkaeufer locker 1 Stunde gesprochen. Obs was begracht hat, weiss ich nicht. Wichtig war mir mehr, dass ich mich bei dem Kauf wohl fuehle und weniger der Preis. Gut. Die restleich 4 Autos, die ich anschaut habe, ersprare ich such, stattdessen ein paar Bilder von „Bobbie“:

Die elegante Liniefuehrung macht dieses Schmuckstueck sowohl geschmeidig gegen aufkommenden Wind als auch zum idealen Begleiter zu allen Anlaessen.

Die Frontansicht zeigt ein freundliches Gesicht, dem wohl jeder sofort sein Vertrauen schenken wuerde.

Auch von innen macht der Toyota eine gute Figur. Die modischen grau schwarzen Velourbezuege vertragen auch mal eine Fanta-Rasberry Dusche ohne zu meckern. Einfach abwischen und draufsetzen.

Auf dem ersten Trip: Lenz und Pontas gruessen in die Kamera.

Bisherige Probleme: SChaltoel im Innenraum (Seal to the speedo cable broken, car wrecker 10$ inkl. Einbau) unmotiviertes hochdrehen im Leerlauf (Schraube am Gaszug verstellt, 0 $ beim hilfsbereiten Toyotahaendler) und Fahrerfenster geht nicht meh rhock. (winfdowengine broken, 25$ at the same car wrecker this time with self service.) Ist noch uebersichtlich, nichts gravierendes, aber das darfs jetzt auch gewesen sein. Danke.

Final Suggestions: Kauf tnichts ausgefallenses, fuer Mainstream gibts ueberall Ersatzteile und Angebote, die zu gut sind um wahr zu sein, sind es meistens auch.

Einfuehrung in die Suedinsel Neuseelands (jetzt gehts los)

>Gut. Verdammt viel passiert in letzter Zeit. Ich will das hier alles schoen langsam angehen, deswegen gibts jetzt erst mal einen kurzen Eintrag (!) (mal sehen, ob das klappt) zur Uebersicht.
Anbei eine Karte (genau jetzt frage ich mich, wen all das interessiert? Womoeglich niemand, aber is ist ganz gut so die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen, auch wenn ich hier aus verstaendlichen Gruenden nicht allzu intim werden kann und will.)(Klicken zum Vergroessern)

Blenheim scheint mir erledigt. Ich brach am sonnigen Mittag auf, hatte eine Zugreise gebcuht, eintland erOstlkueste, runter nach Christchurch. Eine wunderschoene Strecke. Der Schafffner fungiert hier gleichzeitig als Reisefuehrer und erzaehlt alle halbe Stunde ein ehalbe Stunde, was man in der naechsten halben Stunde zu sehen bekommt.
Dann Christchurch. Ich war daran interessiert moeglichst schnell a) ein Auto zu finden und b) diese moeglischst mit netten Menschen zu fuellen. Unzaehlige SMS, fuenf Aushaenge in den populaersten Hostels und 4 Tage spaeter war ich Besitzer eines schniecken „Toyota Carib Sprinter 4WD alltime“, 1.6 Liter, ca. 100 PS, 145 km in weiss fuer lasche 1900 $. Dazu gabs von dem netten Vorbesitzer: 1 x 3-Mann-Zelt, 2 x Iso-Matten, 3 x Messer-Gabel-Loeffel-Sets, Topf, eine ‚Tupper‘-Dose, mehrere Mehrweg-Teller [Teller ist ein aeusserst merkwuerdiges Wort], 2 x KuehlAkkus und eine Mehrweg-Kuehltasche und eine Thermoskanne. Guter Deal glaube ich , auch wenn ich mich nachtuerlich noch aergere, dass ich nocht mal gross gehandelt habe. Da waere weniger drin gewesen.
Es folgten die ersten 4 Tage meines Lebens wilden Campings.
24.01.: Akaroa, 25.01.: Lake Tekapo, 26.01.: Lake Pukaki & Besuch @ Mt. Cook und 27.01.: Lake Aviemore. Dann ueber Danseys Pass (eine huebsche Schotterpiste durch bestes ‚Herr der Ringe‘-Land) nach Alexandra. Der Plan. Arbeit finden. Donnerstag in Marj’s Place (kann ich auch nur waermstens empfehlen. Man sollte sich von unmengen Asiaten nicht abschrecken lassen, die koennen ganz nett sein.) eingecheckt, Freitag 5pm angefangen Nektarinen zu pfluecken. Am Mittwoch gekuendigt, Samstag eine Nacht hinter 5 Baeumen, die ich nachts fuer einen Wald hielt, am Highway 8 geschlafen (25$ gespart) und Sonntag mit zwei franzoesischen Freunden nach Cromwell gefahren. Hier habe ich am Donnerstag einen Kurzzeitjob von 3 Tagen Nektarinenpfluecken angenommen. Und hier bin ich! (Bis vorgestern gewesen.)