Der Bilder Blog Post

>Wie versprochen, gibts diesmal ein paar bilder zu sehen:

Pankor ist wie man sieht ganz nett anzuschauen.

Aber auch nur auf den ersten Blick, leider findet man recht viel Muell auf der Insel, weil es keine gescheite Muellentsorgung gibt.

Fuer dieses Bild hab ich viel Lob von einem (betrunken) Australier (?) bekommen. Er meinte, die Kompositon sei ‚excellent‘. Naja. Das Foto hab ich aus einem leer stehenden Wohnkomplex gemacht. Da konnte man einfach in die Wohnung reinlaufen. Einfache 2 Zimmer-Geschichten. Neubau, aber keineswegs gemaess westlichen Standards. Wuerde ich nicht einziehen wollen. Stehen wohl aber eher leer, weil der betreffende Bauunternehmer sich verspekuliert hat. Fuer Westler reichts nicht aus und die Einheimischen koennen das nie zahlen (unbegruendete Vermutung). Insgesamt fand ich Pangkor ein wenig trostlos. Gibt kein sehr grosses Tourileben, sondern ist alles noch recht verschlafen. Das kann zwar gut sein, ist es aber in diesem Fall leider nicht, weil  die Insel wie wohl ganz Malaysia damit kaempft Industralisiert sein zu wollen, aber eigentlich nicht dafuer bereit ist, mental wie infrastrukturell.

Nichtsdestotrotz hab ich in dem Hostel einige coole Leute getroffen, mit denen man richtig abends was anfangen konnte, sodass es nicht langweilig war. (Habe Ring of Fire gelernt, ein selten daemliches Trinkspiel…)

Nun, weiter gings fuer mich nach 2 Naechten in die Cameron Highlands.

Das sind jetzt die Cameron Highlands. Die Teeplantagen. Ich wusste nicht, dass Tee so gut aussieht wenn er angebaut wird. Einfach traumhaft. Man ist hier auf ca. 1800 m Hoehe, was angenehme 24 Grad zur Folge hat.

Vor dem Lohn, muss man leider schuften, also gings erst mal auf den Gipfel hinauf. Und zwar mitten durch den Dschungel. Hier ein besser begehbarer Abschnitt. (Dummerweise hatten [vermutlich] ein paar Affen einen meiner Wanderstiefel geklaut, der deswegen wohl eine Nacht auf dem Feld verbracht hatte. War daraufhin nass und nicht zum Wandern geeignet. Trug deswegen Turnschuhe, die danach auch nass waren…)

Hier ist mir wie ich finde ein huebsches Foto der Ortsbezeichnung gelungen. 🙂 Seitdem ich die manuelle Einstellung in meiner Kamera gefunden habe, krieg ich gar nciht genug von den ganzen Nachtbildern.

In der Bar, die man in obigem Foto sieht, sah die Toilettenausstattung gemaess unterem Foto aus: Minimal. Schuessel auf dem Boden und vier Blechwaende aussenrum. Nice!

Per Bus gings dann schoen in der mittlerweile 5er=Gruppe nach Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. War ich schon irre gespannt drauf, weil ziemlich unterschiedliche Geruechte darueber im Umlauf waren. Verschiedene Leute haben es nur ganz kurz ausgehalten (langweilig, nichts zu sehen, whatever) andere waren begeistert.

Fuer mich wars jetzt nicht so der Ueberbringer. Irgendwie hat die Stadt einen recht langweiligen Flair, dass muss man schon zugeben. Aber wie so oft, macht die Gesellschaft einiges wett. Der Haufen bestand bunt gemischt aus 2 Schotten, 2 Niederlaendern und mir. Eine der Schotten musste leider am 3. Tag nach Hause fliegen, ich glaub sie hat fast geweint.

Es gibt lustige Sachen in Staedten, die versuchen sich zu profilieren. Zum Beispiel Freizeitparks im 16. Stock… (Kuala Lumpur, Times Square Mall)

Abends gings dann in nen Club. War voellig ueberfluessig, Geld und Zeitverschwendung. Naja, es gibt offensichtlich bessere, die ich aber leider nicht gesehen habe… (*hust*)

Eins meiner Lieblingsprodukte hier: Whitening Creme. Und zwar nicht von irgendwelchen Herstellern, sondern auch unser Aushaengeschild Nivea bietet solchermassen an. Kostet mit etwas ueber drei Euro auch nicht die Welt. Soll ich jemand was mitbringen?

Das ist Karaoke auf Malayisch: In der Fussgaengerzone trifft man sich zu tausenden vor einer Videoleinwand und singt, waehrend Merchandiser mit Mircos und T-Shirts um sich werfen. (War ne PR Aktion fuer ne Internetfirma.) Ich beweifle jedoch, dass man in Deutschland tausende Menschen dazu bewegen kann (im Regen) laut Werbesongs zu singen. Naja, vielleicht hats halt auch nur noch niemand versucht…

Die Petronas Towers. Wahrzeichen von KL und einfach wunderschoen anzuschauen. Leider kann man nur zur Haelfte hoch, auf die Bruecke. (hab ich mir gespart, dazu muss man um 8 Uhr aufstehen). Der Blick vom Fernsehturm ist eh viel besser. (Kog.Dis. ftw!)

Ok. Das ist der beste Ausblick meines Lebens gewesen. Das Foto kann das natuerlich nur unzureichend wiedergeben. Die zwei hellen Streifen hinten sind die Petronas-Towers. Geschossen aus dem Appartment einer Couchsurferin, die ein wenig ausserhalb der Stadt wohnt, im 12. Stock, mit Balkon und Sicht auf die Innenstadt von Kuala Lumpur. NEID!

Aber wenn man sich das vorstellt, wie das live aussieht, wenn alles glitzert und sich bewegt: Stunning!

Chinatown, die Mainstreet. Jeden Tag wird hier der Markt aufgebaut. Und Markt bedeutet in diesem Fall: Staende so dicht gedraengt, dass man auf der Strasse noch 80 cm Platz zum gehen hat. Breite. Tausende Menschen. Man wird von allen Seiten angequasselt. „T-shirt, Watch, Parfum, Schuhe, Taschen“, natuerlich nur edelster Designerkram und natuerlich alles Orginal. Naja. Zeit um 12 Uhr: 3 Minuten fuer 300 m. Zeit um 20 Uhr fuer 300m: 30 min (hetzen und druecken).

Ganze fuenf Naechte hab ichs da ausgehalten, danach gings nach Malakka. Die historische Stadt von Malaysia. Weil vor ca. 400 Jahren da die Portugiesen gelandet sind und ein Fort erichtet haben. 180 Jahre spaeter haben dann die Niederlaender das Zepter uebernommen und ncohmal 180 Jahre spaeter die Englaender. Klingt interessant? Ist es aber leider nicht. Total oedes Staedchen. Lediglich der Nachtmarkt ist zu empfehlen. Ich hab mich zu Tode gelangweilt und bin ein Tag frueher als geplant nach Singapur abgereist.

Wow, das war jetzt fast ganz Malaysia in einem Post. Schade drum, unzulaessig kuerzung. Aber hier ist es jetzt 2.11 AM und mein Flug geht morgen um 10 Am und ich hab leider keine Wecker, also mach ich mal besser Schluss.

>Sooo, ist wieder mal viel passiert. Warum, das bloede Video nur eine Minute lang ist, weiss ich leider nicht. So spannend isses glaub eh nicht, ging eher darum, was man so sieht.
Mittlerweile bin ich in Kuala Lumpur, was seeeehr cool ist. Dazwischen lagen Pangkog und die Cameron Highlands.
Pangkor war wieder mal eine kleine Insel an der Westkueste von Malaysia. die Ostkueste ist zur Zeit leider nicht bereisbar, weil Monsunzeit ist. Und nicht bereisbar heisst auch nicht bereisbar. Die verkaufen dir hier nicht mal ein Busticket dahin. Und selbst wenn man dahin kommen wuede, waeren alle Hostels geschlossen, die machen erst im Februar wieder auf. Wirklich schade, denn gerade die Ostkueste soll superschoen sein, gibts wieder ein paar postkarteninseln und einige der besten Divingspots in the world. Toll. :
Naja, never mind, dafuer hab ich halt an der Westkueste mehr Zeit gehabt. Also zwei Naechte auf Pangkor gehabt. Die Insel selbst ist wieder mal so klein, dass man in 20 Minuten mim Roller einmal rumduesen kann. Nach dem 5 mal wirds aber auch langweilig. Tja. Und dann kam der zweite Abend. In unserer superchilligen Unterkunft (Haengematten allueberall, coole Leute und entspannte Atmosphaere, leider bissle dreckig und eklig und LEIDER keine Fotos davon gemacht…) hab ich meine erste wilde Schlange gesehen. Hat grad geregnet wie Sau (von wegen Monsun ist an der Ostkueste…) und ich musste nochmal in den Laden, wegen Wasser und Essen kaufen. Superlangsam und supergruen schlaengelt sich das Tier gemuetlich an unserem Eingang entlang. Fotos hab ich gemacht, gibts sobald ich mal wieder was mit Cardreader finde. Schon aufregend. (Musste dann leider 3 Bier kaufen, um einigermassen ruhig schlafen zu koennen in meiner Holzhuette mit 3 cm Spalt unter der Tuer…und Bier ist in Malaysia leider sauteuer, wegen son ner bekloppten Biersteuer…wer denkt sihc denn so was aus?)
Und dann in die Cameron Highlands, zum wandern. Was anderes gibts da naemlich nicht zu tun. Aber das ist dafuer wunderschoen. Teeplantagen sind unglaublich toll, dazu mach ich mal nen Extrabilderpost. 🙂 Auch Leute von Pangkor wieder getroffen und mit denen wird jetzt KL gerockt.

Tja, leider wenig Inhalt, alles was passiert ist, war visuell aufregend, deswegen weniger Text. 🙂

Thailand, I leave you behind. Malaysia here I come

>Zeit fuer ein kleines Zwischenfazit, was aehnliches hab ich meinem Tagebuch auch schon anvertraut…
Also 30 Tage (genauer: 31 Tage, hab einen Tag ueberzogen; ohne Konsequenzen) Thailand. War ne hammergute Investition. Letztlich kann man da locker auch noch 300 weitere Tage verbringen. Unglaublich vielfaeltig das Land. Trotzdem muss ich sagen, von allem am besten gefallen hat mir Bangkok. Tja, bin eben irgendwie ein Stadtkind geblieben. Bei den Bildern (vor allem aus dem Sueden) wird das kaum einer verstehen. Aber die ganzen Straende und Buchten und Inseln machen einen relativ schnell satt. Auch wenn einer schoener als der andere (Strand) ist, sind doch alle gleich.
Das gleiche gilt im Prinzip (leider) auch fuer den Norden. Berge, Natur, Abgeschiedenheit, aber wenig Abwechslung.
Tja, und Bangkok lebt halt einfach. Dreckig, laut, eklig, gross, boese, frech, direkt, schnell, heimlich, dicht, dunkel, nass, hell, heiss, weit, anonym, beengt, tief, grau, dynamisch, aktiv, millionenfach beschleunigt, stickig, teuer, rot, billig, religioes, offen, verschlossen, betruegerisch, enthuellend, privat, verfuehrerisch, schoen und haesslich zu gleich. Zu viel auf einmal, deswegen war ich zweimal da.
Um das allerdings mal ins richtige Licht zu ruecken. Ich haette sicher nicht alle Zeit in BKK verbringen wollen, sondern alles war genau richtig, wie ichs gemacht habe. Vielleicht war ich nicht in der richtigen Stimmung fuer Inselferien und ohne Geduld fuer den Norden…

Das soll auch schon reichen fuer Thailand.
Also gestern die Border gecrosst, war gar kein Problem, allen Unkenrufen von wegen problematische Region zum trotz. Ich hab allerdings auch den „sicheren“ Busweg gewaehlt, kann sein, dass der Zug problematischer ist.
Nun, gut in Georgetown angekommen. Einen relativ grossen Stadt (ich schaetze mal… 300000?) auf einer Insel an der Westkueste von Malaysia. Hat diesen schoenen Namen, weil frueher mal von den Englaendern besetzt. Wohl auch deswegen spricht hier fast jeder zumindest grundlegend Englisch. WAS EIN SEGEN! Auch wenn man sich daran erst mal gewoehnen muss. Ich war mittlerweile schon so weit, dass ich den Thais nur noch irgendwelche Stichwoerter entgegengeblafft habe: „Busstation?“ „Ticket?“ „Ko Lanta?“ „Pier?“ „Ferry?“, in der Hoffnung, dass sie irgendwas davon verstehen. Hier kann ich dann schoen formulieren: „Where is the busstation? I need a ticket. I want to go to Ko Lanta. Where is the pier ferry?“ Basic, but works. 🙂
Nun, die Stadt ist eigentlich sehr schoen, sauber aufgeteilt in Chinatown, das den groessten Stadtkernteil ausmacht, Little India und, naja, den Stadtkern halt. 😛
Einen huebschen Berg gibt es auch, da bin ich natuerlich mit dem Cable Car hoch.

Tja, und jetzt kommts mal wieder…
Auf der Rueckfahrt schaut mich von Anfang an an. Mit grossen Augen. Verschlingt mich gradezu. Naja, war eng in dem Waggon, weit konnte ich nicht weg. Dann wechselt der mit seinem Freund den Platz und steht direkt vor mir. Und zwar in uncomfortable first contact talking distance. Ok. Dann gings los (ungekuerzt):
Husa: „How do you do?“
Me: „I’m fine thanks.“ (Blick standhaltend, aber nicht weiter am Gespraech interessiert sein signalisierend)
H: Grinst scheu.
M:(Ok) „How do you do?“
H: „Ahhh, it’s ok.“
(schweigen)
H: grinst weiter scheu „Are you here for holiday?“
M: „Yes. My second day in Malaysia.“
H: grinst scheu
(schweigen)
M: Are you here for holiday, too?“
H: „Yes.“
(schweigen)
M: (langsam genervt) „Where do you come from?“
H: (druckst grinsend rum) „[kauderwelsch]“
M: „Excuse me?“
H: „chooalah lampa“
M: „Ahhh, Kuala Lumpur?“
H: „Yes.“
(schweigen)
M: (mit unterton, der sagen soll: wenn du mir was verkaufen willst, bist du bei mir falsch!) „Ok, what do you want?“
[Spannungsbogen]
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H: „A relationship.“
M: (tot)

Hab ich irgendwas an mir, was mich besonders attraktiv auf Schwule wirken laesst? Trage ich aus versehen ein geheimes Zeichen: „Bin schwul und suche dringend Kontakt.“? Oder passiert euch so was auch oefters. Das ist hier jetzt das dritte Mal, ich verstehs nicht.

Naja, morgen gehts weiter noch Lumut und von da hoffentlich nach Pelau Pangok, wieder so ne Trauminsel mit endlosem Strand und hoffentlich ein paar diving spots.

Vlog 2

>Eines wollte ich euch dann aus Ko Lanta doch nicht vorenthalten…
Ich glaube, die Qualitaet ist ziemlich mies, aber so die Auswahl an Decodern hat man auf den Internetcafe-PCs leider nicht…

Und da ich die ganze Zeit von dem Wasserfall rede, gibts auch ein Bild davon:

Streckung

>So. Ich muss das hier mal ein wenig strecken, um nicht voellig den Anschluss zu verlieren.
Also Ko Phang Ngan ist wohl durch, weiter gings nach Ko Phi Phi. „One of the most beautiful island on this planet, promise“, laut lonley planet.
Nun, da musste ich natuerlich hin. 🙂

Und ich wurde enttaeuscht. Ziemlich sogar. Sicherlich war das mal eine der schoensten Inseln der Welt, leider muss die Betonung auf dem WAR liegen. Ko Phi Phi wurde ziemlich hart von dem Tsunami 2004 getroffen, sodass quasi alles neu aufgebaut ist. Obwohl ZUgebaut in diesem Fall sicherlich treffender waere.
Generell besteht die Insel aus zwei hoeheren Bergen, den einen kann man besteigen 183m, und ist in der Mitte durch einen ich schaetze mal 300-400 Meter breiten Landstreifen verbunden. Dieser hat zu jeder Seite, je nach Ebbe oder Flut bis zu 10-50 Meter Strand.
Traditionell ist der Oststrand (hier ist auch der Pier) fuer die „besseren“ Gaeste, die in ihren Resorts wohnen, und der Weststrand eher Backpackergebiet. Es treffen also zwei Kulturen aufeinander. Oder auch nicht, weil eigentlich jeder in seiner Area bleibt. Verschreckte Resortgaeste ruempfen die Nase, ueber Mitte Zwanzigjaehrige, die ab 12 Uhr mit dem Bier am Strand liegen und Backpacker wenden sich empoert von so viel Snobbismus ab.
Nun ja, nachdem ich dann doch zwei Tage die Beachpartys mitgemacht habe, bin ich am dritten Tag entkraeftet abgereist. (Ganz liebe Gruesse an dieser Stelle nach Muenchen, Wuerzburg und den Rest hab ich vergessen 🙂 ).

Ko Lanta kann ich ganz schnell abhacken: Viel zu viele Deutsche (alleine auf der Faehre dahin sassen vier um mich rum. Ich haette mich am liebsten tot gestellt. Dann trifft man welche im Reisebuero, im Dschungel und natuerlich auf dem Markt. Und alle haben ganz tolle Tipps und findens super mal ein Jahr nichts zu machen. Haben die eine Ahnung und ich kanns schon nicht mehr hoeren.
Die Insel selbst ist wirklich schoen. (Mir faellt grad nichts ein, was es nicht relativiernd klingen laesst. WIRKLICH schoen). Endlose Straende, die noch nicht voellig ueberlaufen sind oder mit Bars oder Hotels zugepflastert sind. Wenn man ein wenig rumfaehrt, kann man sogar Traumstraende ganz fuer sich allein finden. (Was dann allerdings auch langweilig ist.) Dann gibts tolle Hoehlen zu sehen. In eine bin ich rein, da war erst mal ne halbe Stunde wandern durch den Dschungel angesagt (und ich meine Dschungel, nicht Wald) und dann eine Stunde durch die Hoehle quetschen. Belohung dafuer: Eine Decke voller Fledermaeuse, unzaehlige Stalaktiten und wunderbare Gesteinsformationen. Handtellergrosse Spinnen gibts auch. Mein Guide hies [sorry]. War sehr lustig bei der Vorstellung:
„Whats your name?“
„Sorry“
„Whats your name?“
„Sorry“
W-h-a-t-s y-o-u-r n-a-m-e ?“
„So-rry“
„Ahh, your name’s Sorry“
„Sorry“ [lustiges thainicken]

Dann noch einen Tag nach Hat Yai gefahren, in die Stadt, von der aus man am besten nach Malaysia kommt.

Jetzt kann ich leider kein Foto hochladen, kommt aber bald wieder.

Nur mal so rein hypothetisch: Kann man Werbeplakate, die schon leicht verblichen sind, klauen? Und wenn ja, gilt das auch in Thailand?

Naja, ich habe jedenfalls Blut und Wasser geschwitzt, aber dafuer jetzt ein wirklich Unique-Souvinier aus TH (neben dem keineswegs unique Sharktheet-Anhaenger.)

Wer bei den letzten zwei Absaetzen mitgekommen ist, bekommt eine Postkarte, einfach melden. 😛

Full Moon Rising

>Jetzt also endlich, die Party, von der ganz Thailand redet. Das Ding findet, wie der Name schon sagt, nur am Full Moon statt, welcher dieses mal auf den 2. November entfiel. Aus Sicherheitsgruenden, ich hatte gehoert, es waere schwierig, ne Unterkunft zu finden, kam ich schon am 1. November an. Da war ich ziemlich kaputt, weil am Abend vorher leider ne Party auf Ko Tao war und ich morgens um 7 noch 2 Tauchgaenge hatte. Entsprechend entkraeftet traf ich dann auf KPN ein (ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie mans richtig schreibt, hier differieren die Schreibweisen auch enorm).
Dafuer habe ich die mit Abstand coolste Accomodation bisher gefunden. 300 Baht (Schnaeppchen zur Full Moon Zeit) und dann so genial. Holzhuettenstyle, orginal wie man es sich vorstellt, dunkles Holz schoen vernagelt. Die Zimmer hatten keine Fenster, sondern nur so Loecher zum aufstemmen. Das Bad ist in den Fels gebaut, sodass ein Teil der Wand aus Stein besteht. Lustig bunt angestrichen und ein Traumblick auf die Bucht und Ko Samui. Der Host war derartig genial, der hat sich wirklich persoenlich um einen gekuemmert. Das war aufgrund der kleinen Groesse von 4 Zimmern auch moeglich. (ausgebucht). Dabei waren auch noch diese netten Herren:

Hehe, ich weiss ist gemein. Nein, das sind zwei supernette Schweden, die sich fuers Foto in Pose geworfen haben. Die haben mich am ersten Ankunftsabend noch ueberredet, mit an den Strand zu kommen und mal so rumzuchecken. Endete leider erst um 4. Aber coole Feuershows haben die da, auch einen Tag vor der FMP.
Schoen Sonja im Postoffice kennengelernt (meine Begleitung nach Krabi) und Juliana und Gabriel (aus dem Tauchkurs) wiedergetroffen. Wie gesagt, zur FMP sind alle da.
Naja, und was gibts dann dazu zu sagen:
Ja.
Lohnt sich.
Muss man schon gesehen haben.
Wer in Thailand zur der Zeit in der Naehe ist, muss hin.
Weils schon ne richtig krasse Sause ist.
Und die Location erst.
50 Meter Strand.
Extrafein.
Irre.

Ihr wartet auf das „aber“? Kommt nicht. Meines erachtens ein absolutes Must-do auf der Thailandliste. Richtig krasse Stimmung, irre laut, irre abgedreht, aber trotzdem kippts nie ins negative. Ich war jedenfalls enttaeuscht, als es schon wieder hell wurde. Dann gehts doch langsam aber unaufhaltsam nach hause.
Allerdings, und das ist so ziemlich der einzige Wehrmutstropfen, sieht der Strand halt mittlerweile auch so aus. Nicht, dass er dreckig ist, das gar nicht, aber es ist halt bis zum Rand zugebaut. Kaum hoert der Strand auf, reiht sich nur noch Bar an Bar an Bar an Bar an Bar bis zum Horizont.
Ausserdem, wenn mans nicht genau zum Full Moon nach KPN schafft, macht das auch nichts, die Party am Tag davor war genauso gut, nur mit einem drittel weniger Leuten.
Trotzdem bleibt von Ko Phang Ngan nur gutes im Gedaechtnis: spitzen Unterkunft, perfekte Leute, dicke Party, Hammeratmosphaere vor genialer Kulisse.
Mehr hab ich von der Insel allerdings nicht gesehen, ich bin direkt am 3. noch weiter nach Krabi gefahren.

Langsam macht sich der Druck bemerkbar, dass ich nur bis 11. November in Thailand bleiben darf.

Ko Tao

>

Ja, hm, es gibt glaube ich keine passende Ueberschrift, die diese Insel passend beschreiben koennte. Paradiesisch ist halt doch schon recht ausgelutscht. Was anderes faellt mir aber auch nicht ein.

Ko Tao liegt im Golf von Thailand, etwa 12 Stunden Busreise von BKK entfernt (wenn man Umsteigen etc. miteinrechnet). Im wesentlichen besteht die Insel aus zwei Bergen und ist lediglich 21 qkm gross. Das meisste spielt sich am Weststrand ab. Da hab ich die erste Nacht geschlafen (Memo an mich selbst: Nicht, NICHT im voraus buchen), allerdings nur eine, weil ich gleich zur Begrussugn einen daumenlangen Kaefer (ja, der ganze Daumen) in der Dusche hatte.
Danach gings nach Empfehlung an den entspannten Suedstrand. Der ist zwar nicht so gross, aber traumhaftes Wasser, leider ein wenig zu schmal. Dafuer weisser Feinsand. Ok, das gibts da ueberall.
Es lies sich nicht vermeiden, in diesem Taucherparadies auch von diesem Sport angesteckt zu werden. So kams, dass ich ganze 7 Tage dort war, meinen Open Water und Advanced Open Water Diving Licence gemacht habe. 🙂 Das bedeutet ich darf theoretisch ueberall auf der Welt bis zu 30 Metern tauchen. Saugut.
Und wir hatten Glueck. Uebermenschliches Glueck. Mein dritter Tauchgang: Mein Tauchlehrer (Uebrigens ein Suedtiroler Aussteiger, nice and easy. Greeting if you ever read this) kommt aufs Sonnendeck und teilt uns mit Gute nachrichten. Er steckt den rechten Zeigfinger in den geschlossenen Ring aus Zeigfinger und Daumen der rechten Hand, zieht die offenen Handflaechen auseinander und hebt dann die offene Hand an die Stirn. Aus Tauchersprache uebersetzt heisst das: Fucking big (whale) shark. Ja, wir haben einen gesehen. Unglaublich majestaetisches Tier. Unserer war „nur“ 6-7 Meter lang, die werden scheinbar bis 15. Anyway, der absolute Hammer an so einem riesen in 3 Metern entfernung vorbeizuschwimmen. Der hat am ganzen Koerper kleine Fische, die in staendig saeubern. Einer der Dive Instructors sagte, er hat in 6000 Tauchgaengen noch keinen gesehen.
Andere Highlights: Killing Baraccuda, Trigger Fish, Sting Ray, Shark, Bannerfish, False Clownfish (Nemo) und natuerlich Korallen, Korallen, Seegurken, Korallen, Korallen. Und das scheint nur der Anfang zu sein. Abegesehen von gelegentlichen Whale Sharks und generellen Sharks hat Ko Tao nicht soooo viel zu bieten. Mal sehen, was man hier noch entdecken kann.
Wenn ihr Leute ueber Thailand und Drogen reden hoert, glaubt nicht unbedingt dran. Es gibt auf Ko Tao eine Bar, da kann man Joints an der Theke bestellen. Steht allerdings nicht auf der Karte. Trotzdem ist es offensichtlich nicht so schwer, hier an Drogen zu kommen, wie man nach den ganzen Storys meinen moechte. Natuerlich gibt es auch fleissig Leute, die dieses Angebot nutzen. Die Polizei schaut da offenbar weg.
Allerdings schaut sie bei Internetcafes nicht weg. Diese sind naemlich illegal! Deswegen wurde an einem Tag eine „Razzia“ gemacht und alle Internetcafes mussten schliessen. Das hat dann einen Tag ohne Internet bedeutet.
Tja, leider habe ich es vor lauter tauchen und so nicht ein einziges Mal an den Strand geschafft. Naechstes Mal klappst bestimmt…

Danach gings nach Ko Phang Ngan, zu legendaeren Full Moon Party am 50 Meter breiten Strand.

Pause von der Pause

>Joar, ich weiss, manche glauben schon nicht mehr daran, dass es hier noch weitergeht, gehts aber.
Aber wenn man so viel auf kleine Eilaendern unterwegs ist, auf denen der Internetzugang doch recht eingeschraenkt ist, dauerts halt laenger.

So, ich splitte das mal in verschiedene Posts auf.
Erst mal nen Update zu Bangkok. Ist mittlerweile schon fast 2 Wochen her, kaum zu glaueben.
Ich war tatsaechlich in BKK an meinem einen Tag und zweiten Aufenthalt dort…shoppen! Haette ich auch nicht gedacht, Grund dafuer war allerdings, dass mein mp3 Player den Geist aufgegeben hatte. Also hab ich mich auf die Suche nach einem Samsung Store gemacht. (Das Teil war natuerlich nur noch mit einem Versand nach Korea, der ca. 6 Wochen gedauert haette, zu retten. Musste leider nen neuen kaufen. 🙁 ).
Die Shopping Malls in BKK sind der absolute Wahnsinn. Die Groesse ist schlichweg gigantisch. Bsp: Es gibt das sogenannte Siam Discovery. Das ist etwa so gross, wie die groesste in Abu Dhabi. Das bedeutet, 6 Stockwerke mit je ca. 50 Shops. (Grob geschaetzt.) Um sich besser zurecht zu finden, gibt es einen digialten Suchscreen.
Ich also schoen nach Samsung gesucht und siehe da: 2 Stock links (wenn man vorm SCreen steht) weit hinten. Hingedackelt, nicht da. Nochmal das Infoterminal angeworfen und dann stellt sich raus: Dieses Siam Discovery ist nur (der kleinste) Teil eines Dreifachen Komplexes weiter die Strasse runter (Siam Center (mittleres Preisniveau) und Siam Paragon (Luxusniveau) heissen die anderen).
Im Paragon angekommen (und dort auch den Samsung Store gefunden) hiess es erst mal: Reperatur hier nicht, suchen sie das andere Shopping Center in der Parallelstrasse. Dieses war nur fuer Elektronikspielzeug und Computer. Bild davon gibts mal bei Gelegenheit. Um das zu finden muss man an zwei anderen vorbei, die etwa aehnliche ausmasse haben.
Da fragt man sich:
a) Wer kauft da ein?
b) Warum ist es da so unglaublich voll?
c) Gibt es da keine Regelungen, wer was verkaufen darf? Da drin gehts naemlich eher zu wie im Jahrmarkt mit Staenden an jedem freien Fleck).

Kurios: Elektorlaeden verkaufen Orginal Ipods zum ungefaehr deutschen Preis, waehrend direkt vor der Tuer dieselben Nicht Orginalen fuer 20 Euro den besitzer wechseln.

Bin dann mim Bus abends noch direkt nach Ko Tao gestartet.