Jays a-Jays Two: Ein unprofessionelles Review

An alle diejenigen, die wieder mal In-Ear Kopfhörer suchen: Ein Jays a-Jays Review von einem echten Kunden…

Ich habe wohl ein Talent dafür, Kopfhörer durchzubringen. Manchmal glaube ich (wohl zu Recht,) alle 6 Monate neue zu kaufen, weil die alten mal wieder einen Kabelbruch haben oder sonst was ist. Am Ende dieser Kopfhöhrerodysee bin ich dabei noch nicht angekommen. Read more [+]

Wangenkuss – Vielen Dank

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Da hat sich der Gang in die Bibliothek ja schon wieder gelohnt: Der sympatische Kleinanbieter von Strickmützen Wangenkuss aus Berlin verschenkte zwei Mützen (per Code in der eMail).

Da ich sowieso schon mit einer Bestellung geliebäugelt hatte, hab ich jetzt zugeschlagen. Beim alten Preis von 23 Euro plus Versandkosten, war ich letzte Woche noch zurückgeschreckt. Hätte ich von der zwischenzeitlichen Preissenkung auf 15 Euro gewusst, hätte ich wohl auch noch so gekauft. Jetzt hab ich fast ein schlechtes Gewissen (deswegen auch der Post hier 😉 ). Read more [+]

Was Urheberrecht mit Wissenschaft zu tun hat

In letzter Zeit befasse ich mich immer wieder unfreiwillig mit dem Thema Urheberrecht (Mit Wissenschaft ja sowieso). Unfreiwillig deswegen, weil einige meiner geschätzten Podcaster immer wieder davon reden müssen (siehe nebenstehende Pocast-Liste. Vor allem sei hier die 50 Folge von WMR erwähnt, in dem sich Sascha Lobo und mspro ein Duell liefern (mit Gewinner Lobo durch beinahe KO)).

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin kein Freund von mspros These, das Urheberrecht abzuschaffen. Leider fiel mir heute morgen bei der Lektüre des Aufsatzes „Politische Öffentlichkeit Ein system- und akteurstheoretischer Bestimmungsversuch“ von Jürgen Gerhards (semi-freiwillig fürs Studium) ein Argument oder vielmehr ein Gedankengang ein, der letztlich FÜR die Abschaffung des Urheberrechts spricht, ein. Im Sinne des nun folgenden, werde ich das Argument aber trotzdem ausführen.

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An alle Analphabeten in Deutschland: Hier lesen!

Am 19. September startete die Kampagne für Analphabeten in Deutschland, die vor allem „enttabuisieren“ und „auf Unterstützungsangebote aufmerksam machen soll. „Lesen und Schreiben – mein Schlüssel zum Erfolg“ heißt die von der Bildungsministerin Annette Schawan unterstützte Informationskampagne. Die Mittel der Wahl laut Pressemitteilung 118/2012 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: TV-Spots und Großflächenplakate.

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Sony Xperia Ray Android 4.0 Ice Cream Sandwich – Ein Review

Das Sony Ericsson Xperia Ray noch mit dem alten Gingerbread (Quelle: Wikipedia.org)

Sony hatte fürs Sony Xperia Ray Android 4.0, also das Update auf Ice Cream Sandwich (ICS) versprochen: Große Worte – und nun vor kurzem – wenn auch nach längerer Verzögerung – eingehalten. Obwohl ich die Ankündigungen einigermaßen verfolgt habe (schließlich war auf der Packung schon ein Android 4.0 Sticker), ereilte mich das Update einigermaßen überraschend, indem ich mein Telefon per USB an den Laptop steckte (was ich eher selten mache) und mich Sonys eigene Software PC Companion informierte, dass ein Update verfügbar wäre.
Das ist schon die erste Krux an der Sache, denn ohne diese Software lässt sich das Update gar nicht erst beziehen.
Nun ja, diese Hürde hatte ich ja bereits genommen, allerding war sich Sony seiner Sache wohl gar nicht so sicher, ob das mit dem Update wirklich so eine gute Idee war. Man muss mehrere Warnmeldungen über sich ergehen lassen, so dass ich schon fast geneigt war das „Risiko“ nicht einzugehen.
Da das Update jetzt auch schon eine Weile her ist, werde ich nicht einen direkten Vergleich vorher-nachher schreiben, sondern nur noch meine Erfahrungen mit ICS beschreiben.

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Betonmischer und Flugzeuge – Überlegungen zur Hornbach Kampagne

Was hier jetzt kommt, tut mir Leid für Hornbach und die Hornbach Kampagne an sich. Eigentlich mag ich nämlich die aktuelle Kampagne ganz gerne, ist sie doch immer noch deutlich frischer als die neuere des Konkurrenten OBI „gebaut, geschaukelt, gekotzt“ (oder so ähnlich).

Das Problem

Seit längerem bietet Spiegel Online ja nicht mehr nur Text und Bilder, wie es sich für das Spin-off eines Printmagazines gehört, sondern ist mittlerweile auch mit dem boulevardesken Spiegel TV verbunden. So kommt es, dass, wenn man nicht aufpasst statt einer Bilderstrecke, ein Video lädt. Gestreamlinte Benutzererfahrung nennt man so was wohl. Seit noch kürzerem treibt man bei Spiegel auch die Monetarisierung forcierter voran, indem die Beiträge  unvermittelt mit Werbung unterbrochen werden oder – wie schon länger jetzt auf Youtube verbreitet – Werbung vorgeschaltet wird.

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Milka traut sich was

Jetzt hatte ich mir schon so einen schönen Text hier ausgedacht, um mal so richtig gegen Milka zu ätzen und dann muss ich bei näherer Recherche feststellen: Milka ist leider im Recht (hat es aber nicht).

Die Vorgeschichte: Berlin – Bahnhof Zoo

Milka präsentiert sich augenfällig im Bahnhofsbereich mit einem Wandplakat im wenig belebten Fernzugteil des Verkehrsknotenpunktes. Mehrfach war mir der neue (?) Claim „Trau dich zart zu sein“ aufgefallen.

Aufgefallen vor allem, weil ich einen Schreibfehler, besser Kommafehler, witterte. Wittern ist ehrlich gesagt ziemlich harmlos ausgedrückt, mir rollten sich die Zehennägel nach oben, weil ich eingebläut bekommen habe: „Vor zu + Infinitiv hat ein Komma zu stehen!“.

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T-Shirts sind Kunst

T-Shirts sind Kunst! Habe ich herausgefunden und bestätigt sich jedes Mal wenn ich auf die Straße gehe. Die rund 35×50 cm große Baumwollfläche hat lange ihre Bedeutung als bloßes Kleidungsstück verloren.

Augen auf beim nächsten Gang auf die Straße. Hier wird alles von Klassik, retro, Bauhaus, modern, Graffiti, alles zwischen Ex- und Impressionismus in allen Farben zelebriert.

T-Shirts sind zur Ausdrucksweise geworden. Heute tragen wir T-Shirts um uns zu individualisieren, zu zeigen wer wir sind. Und damit meine ich gar nicht mal die platte Art ala „FBI – Federal Boob Inspector“ oder „Ballermann 2009 Survivor“, sondern viel subtiler mit Motiven die hingebungsvoll von Künstlern gestaltet werden.

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Eröffnung

Hiermit eröffne ich feierlich meinen neuen Blog kuzelak.com. Samt Banner und Logo!

 

!!!

 

Hier werde ich alles schreiben, was mir in den Sinn kommt und ich für kommentierungswürdig halte. Denn nichts anderes sind im Prinzip Blogs: Kommentare.

 

In letzter Zeit habe ich mich vermehrt auf Blogs herumgetrieben und festgestellt, das die meinsten wenig zu sagen haben. Ehrlich gesagt erwatre ich nicht mehr zu sagen zu haben; aber ich verstehe Blogs und das ganze interaktive Internet als Möglichkeit mich an Meinungsbildung durch Meinungsäußerung zu beteiligen.

Kontrolle nennt die Medienwissenschaft das. Die Medien sind Kontrollinstrumente der Politik. Luhmann hat die Frage gestellt, wer denn die Kontrollsystem (bei Luhmann sind alles Systeme) kontrolliert. Antwort: Andere Systeme. ich werde in nächster Zeit versuchen, als solches System zu wirken und mir in der Regel mäßig allerlei Medienauswüchse kontrmmentieren. (Außerdem macht Kritik ja auch am meisten Spaß Ψ)

Ich machs kurz

Cutting a long story short: Medellin war nicht so der Bringer. In dem upper class Viertel, wo wir gewohnt haben, war gar nichts los (weiß der Himmel, warum da die ganzen (teuren) Hostels sind und die Stadt unten kann nicht treffender als mit “crazy ants on speed” beschrieben werden.

Da mir die Zeit davonläuft, und ich schon noch ein wenig von Quito sehen wollte, habe ich die Kaffeeplantagen ausfallen lassen und bin direkt unter Missachtung Calís nach Popayan gefahren. Hier war ich ein Tag länger, als geplant, weil immer Mittwochs in einem nahegelegenen Dorf ein Markt stattfindet. Eigentliches Highlight sind die Hochlandbewohner, die nur an diesem Tag in ihren traditionellen Überwürfen herunterkommen. Von Fotos rät der LP aber dringend ab!

Dann also Quito. Oder besser: Erst mal Ecuador. Wahnsinn, aber die Reise über die Grenze hat mich nochmal den ganzen Tag gekostet. Wieder mal ein Tag ohne Essen, das aber nur nebenbei. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Sprinter so unbequem sind. Ich hatte extra den kleineren, schnelleren Bus gebucht, außerdem stand Mercedes drauf und teurer wars auch nicht. Hat trotzdem über 6 lange Stunden gedauert, bis ich das zu sehen bekam:

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Leider brachte uns dieser Spitzenbus nur bis zur Grenze. Nachdem hier also die Formalitäten (omg, ein letztes Mal Visa beantragen, banges Warten auf den unvermeidlichen Stempel, ich werde es vermissen ) erledigt waren, stand ich in einer Sackgasse. Oder besser: Im Nirgendwo. Die Grenzübergänge nach Ecudaor sind berüchtigt, hier sollte man niemandem trauen. Kein Problem: Ich hatte wie üblich kein Geld dabei. Mein Problem: Ich hatte wie üblich kein Geld dabei. Die nächste Stadt ist 15 Taximinuten entfernt. 3$ können die Welt sein, wenn man die nicht hat. Das hatte ich wieder mal davon, dass ich mich auf die Aussage im Hostel verlassen habe, dass es an der Grenze ATMs gebe. Ich möchte hiermit in aller Deutlichkeit sagen: Gibt es nicht! Plasik lässt sich hier nicht in Papier verwandeln. (Das wäre ehrlich gesagt auch die erste Grenze gewesen, an der das gegangen wär…)

Die Lösung des Problems ist so einfach, wie unspektakulär: Zwei nett aussehende Traveller angesprochen, die haben mir einen Dollar geliehen (die Landeswährung in Ecuador ist der US$) und mit denen zur Busstation gefahren und für nen weiteren in die nächste Stadt.

Warum mache ich immer so was? Weils sich lohnt. Die Leute waren toll, bin mit denen noch nach Quito gefahren und hatte 4 ganz hervorragende Tage! Erfahrung macht daher nicht klug, sie härtet nur ab.

Quito ist wahnsinnig interessant, leider ein wenig zu kalt zu dieser Jahreszeit (Stand: Juli 2010). Generell wird zwischen der “Old Town” und der “New Town” unterschieden. Was in der Beton- und Häuserwüste dazwischen ist, weiß ich leider nicht. Die Altstadt, Überraschung, all die Sehenswürdigkeiten zu bieten, die die Spanier hinterlassen haben unter anderem eine wahnsinnig beeindruckende Kirche. Ehrlich gesagt, eine der Mustergültigsten (gotischen?) Kirchen die ich jemals gesehen habe. Wunderbar verziehrt, aber furchteinflößend dunkel und einschüchternd groß.

Das Standardtouriprogramm zum Vermessungspunkt des Äquators hab ich natürlich auch noch gemacht.

Ach, Mann, was solls, warum mehr schreiben, nur weils der letzte Ort ist? Viel mehr hätte ich so auch nicht über Quito verloren, also Schluss hier. Rührseliges Fazit gibts im nächsten Post.